Braunschweig. Die Freiwasser-Badesaison in Braunschweig geht laut offiziellen Angaben bis zum 15. September, steht also kurz vor dem Ende. In der Stadt gibt es allerdings nur ein Gewässer, in dem das Baden überhaupt gestattet ist: den Heidbergsee. Doch, wie regionalHeute.de berichtete, ausgerechnet dort wurde jetzt ein vermehrtes Aufkommen coliformer Keime festgestellt. Das Baden ist derzeit also auch hier verboten. Wie stehen denn jetzt die Chancen, in diesem Jahr doch noch mal hineinzuspringen ins kühle Nass des Heidbergsees?
Wie die Stadt bereits mitgeteilt hatte, prüft sie während der Badesaison zwischen dem 15. Mai und dem 15. September einmal pro Monat die Badewasserqualität. Nun, nach dem Bekanntwerden des Keim-Aufkommens, prüfe die Stadt das Wasser aber in kürzeren Intervallen, erklärt die Verwaltung auf Nachfrage von regionalHeute.de. Das gelte solange, bis "der Einzelwert für die Belastung mit dem indizierenden Keim wieder unterschritten ist". Die jetzt nachgewiesenen Keime, erklärt die Stadt, kommen im Verdauungstrakt von Warmblütern vor, also zum Beispiel bei Wasservögeln, aber auch beim Menschen.
Es gibt keine zeitliche Prognose für den Heidbergsee
Badeverbot und regelmäßiges Prüfen – das ist also das Vorgehen der Verwaltung. Weitere Methoden zur Verbesserung der Wasserqualität kommen nicht zum Einsatz. Es heißt also: abwarten! Wie die Chancen stehen, dieses Jahr noch einmal nur mit Badehose oder -anzug bekleidet in den Heidbergsee zu hüpfen, das lässt sich noch nicht sagen. Eine Sprecherin der Stadt Braunschweig erklärt gegenüber regionalHeute.de: "Eine zeitliche Prognose zur Wiederherstellung der Badewasserqualität können wir aktuell nicht geben. Sobald die Belastung mit dem indizierenden Keim unterschritten ist, kann der See wieder freigegeben werden. Darüber werden wir informieren."

