Braunschweig. Nach der Kritik vom BUND an der Baumfällung im Querumer Forst (BraunschweigHeute.de berichtete), hat die Redaktion auch ein Statement von Stiftungsförster Burkhard Röker eingeholt, der die Maßnahmen veranlasst hat. Er verteidigt seine Planungen.
Er sagte gegenüber BraunschweigHeute.de: " Die Sorge des BUND scheint zu sein, dass ich den gesamten Waldrand sofort auf einer Tiefe von 10 - 20 Meter entfernen will. Mit meinen bescheidenen technischen Mitteln habe ich mittlerweile eine zugegeben vereinfachte grafische Darstellung der
Maßnahme entwickelt. Aus dieser vereinfachten Darstellung soll ersichtlich sein, dass es eine aktuelle Gefährdung durch herabfallende Äste gibt, dasswir mitnichten alle Bäume entlang der Straße entnehmen werden. Richtig ist, jedoch, dass ich den Waldrand zukünftig intensiver beobachten werde, dass keine gefährdenden Äste in das Lichtraumprofil wachsen werden. Die zweite Differenz besteht zu den Einwänden, es wäre nicht meine Aufgabe/Pflicht einen gefahrenfreien Zustand am Wald/Straßenrand herzustellen. Dafür füge ich Ihnen eine Stellungnahme der Straßenbauverwaltung Wolfenbüttel (Herr Schwägermann)aus dem Frühjahr 2014 bei." BraunschweigHeute.de hat den Rechtstext aus Gründen der Lesbarkeit für Interessierte als PDF hinterlegt.
Röker ergänzt: "Ich stelle mich jetzt der Aufgabe, in einem jahrzehntelang nicht gepflegten Wald-/Straßenrand eine gefahrenfreie Situation herzustellen. Ich halte die jetzt vorgesehene Maßnahme für eine angemessene Reaktion auf die gestellte Anforderung. Rückblickend lässt sich sagen, schade, dass meine Vorgänger die geforderte gefahrenfreie Situation nicht schon lange hergestellt haben."

