Bundesliga-Wildcard: Das sagt Dennis Schröder zur finanziellen Situation

Die Basketball Löwen Braunschweig befinen sich noch immer im Bewerbungsverfahren und versuchen, das nötige Geld zusammenzukratzen.

Dennis Schröder (Archivbild).
Dennis Schröder (Archivbild). | Foto: Stefan Stümpel

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Braunschweig. Wenige Tage nach dem Start des Verfahrens um eine Wildcard in der Bundesliga – regionalHeute.de berichtete – fällt die erste Bilanz Basketball Löwen Braunschweig positiv aus: Viele Partner der Löwen hätten laut einer Pressemitteilung der Gesellschaft ihre Bereitschaft signalisiert, sich an der Finanzierung der Wildcard zu beteiligen. Das gilt ebenfalls für die Gesellschafter, die ihr klares Commitment abgegeben haben.



Hauptgesellschafter Dennis Schröder begrüßt die Unterstützung aus dem Partnerkreis und betont zugleich: „Wir brauchen auf jeden Fall den Support unserer Sponsoren. Aber natürlich bin ich bereit, meinen Beitrag zu leisten, und das weiß auch jeder. Ich habe bis dato über zwei Millionen Euro in die Basketball Löwen investiert, und ich werde auch jetzt alles Mögliche tun, damit wir den erforderlichen Betrag für die Wildcard aufbringen.“

Wildcard-Club polarisiert: Basketball Löwen stellen klar


Parallel dazu stößt der neu ins Leben gerufene WILDCARD CLUB 26 auf eine sehr erfreuliche Resonanz: Zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen sind seit dem Start am Donnerstag bereits Teil dieser Initiative geworden.

Aber der WILDCARD CLUB 26 polarisiert – er hat den besagten Zuspruch erhalten, aber auch Diskussionen hervorgerufen. Deshalb sei den Basketball Löwen eine Klarstellung wichtig, heißt es auf der Löwen-Homepage.

Die Klarstellung: "Diese Initiative wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um all unseren Partnern die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten an der Finanzierung einer Wildcard zu beteiligen.

In den vergangenen Tagen erreichten uns jedoch auch zahlreiche Anfragen von Privatpersonen, die wissen wollten, wie sie die Basketball Löwen in dieser Situation unterstützen können. Deshalb wurde die Initiative bewusst auch für Fans geöffnet. Der WILDCARD CLUB 26 soll niemanden dazu verpflichten, für unsere Fehler zu bezahlen. Und der WILDCARD CLUB 26 dient auch nicht zur Hauptfinanzierung der Wildcard. Er ist als eine Ergänzung zum bereits erheblichen Beitrag der Partner und Gesellschafter zu verstehen. Der WILDCARD CLUB 26 richtet sich an alle, die sich aktiv für den Basketball-Standort Braunschweig engagieren möchten. Und die bisherige Resonanz zeigt, wie groß die Verbundenheit mit den Basketball Löwen und dem Standort Braunschweig ist. Dafür sind wir außerordentlich dankbar.

Uns ist bewusst, dass eine Mitgliedschaft im WILDCARD CLUB 26 (ab 100,00 Euro) nicht für jeden in Frage kommt. Eine Alternative zur gewünschten Unterstützung kann der große Löwen-Fanshop Sale sein, der bereits gestartet ist.

Auf Grundlage der bislang geführten Gespräche und der bereits vorliegenden Zusagen wird in der kommenden Woche der finale Finanzierungsplan für die Beantragung der Wildcard ausgearbeitet und bei der BBL GmbH eingereicht. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass die Finanzierung der Wildcard eine erhebliche wirtschaftliche Belastung darstellt. Um die Zukunftsfähigkeit des Clubs und einen konkurrenzfähigen Etat für die kommende Saison sicherzustellen, werden die Basketball Löwen daher begleitende Sparmaßnahmen ergreifen müssen. Ziel ist es, die notwendige Investition in die Wildcard mit wirtschaftlicher Vernunft zu verbinden und die Voraussetzungen für eine nachhaltige sportliche Entwicklung zu schaffen."

Dennis Schröder sagt abschließend: „Niemand in unserem Club ist mit der vergangenen Saison zufrieden. Umso dankbarer bin ich unseren Partnern, dem Mitgesellschafter Oskar Kämmer Schule und den Fans, die uns alle seit vielen Jahren begleiten, auch in schwierigen Zeiten immer an unserer Seite stehen und nun ihren Beitrag dazu leisten, den Basketball-Standort Braunschweig erstklassig zu halten. Dieses Investment ist alles andere als selbstverständlich und zeigt einmal mehr unseren starken Zusammenhalt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Jetzt geht es darum, gemeinsam nach vorne zu schauen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Basketball Löwen sportlich und wirtschaftlich stark aus dieser Situation hervorgehen.“