Christophorusschule erfolgreich bei Informatikerwettbewerb


An der Technischen Universität Braunschweig wurden die Urkunden an die Gewinner und Zweitplatzierten verteilt. Foto: CJD Braunschweig
An der Technischen Universität Braunschweig wurden die Urkunden an die Gewinner und Zweitplatzierten verteilt. Foto: CJD Braunschweig | Foto: CJD Braunschweig

Braunschweig. Schülerinnen und Schüler der Christophorusschule/Gymnasium schnitten beim bundesweiten Informatik-Wettbewerb „Biber“ ausgezeichnet ab. Sie erreichten sieben erste und dreizehn zweite Plätze. Die Urkunden wurden im Zuge des Tags der Informatik an der Technischen Universität Braunschweig übergeben, so der CJD Braunschweig in einer Pressemitteilung.


Insgesamt hätten sich von der Christophorusschule 348 Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen an dem Wettbewerb beteiligt. „Das ist ein herausragendes Ergebnis, denn damit hat sich erstmals mehr als die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler den Aufgaben gestellt“, freut sich Informatik-Koordinator Olaf Zelesnik.

Die Teilnahme am „Biber“ solle das digitale Denken anhand von lebensnahen Fragestellungen fördern. Dabei setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Aufgaben spielerisch auseinander. Der Wettbewerb solle so das Interesse an der Informatik wecken und steigern. „Das Schöne am Biber ist, dass wirklich jeder Schüler daran teilnehmen kann. Die Aufgaben sind zwar teilweise ganz schön knifflig formuliert, aber es bedarf keiner besonderen Vorkenntnisse, um sie zu lösen. Das erhöht natürlich den Spaßfaktor erheblich“, erläutert Olaf Zelesnik.

Das Interesse an Informatik steigt ständig


Bundesweit hätten im vergangenen Jahr 373.406 Schülerinnen und Schüler aus 2101 Bildungseinrichtungen teilgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr würde das eine Steigerung um fast zehn Prozent und Rekordbeteiligung bedeuten. „Das Interesse an Informatik nimmt bei den jungen Menschen immer stärker zu. Deswegen bieten wir unter anderem auch einen Leistungskurs an, der an einem Big Data-Labor der TU teilnimmt. Digitalisierung ist eines der großen Zukunftsthemen für unsere Schülerinnen und Schüler“, sagt Olaf Zelesnik.

Der Wettbewerb werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Ausgeschrieben werde er von der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer Verbund IUK Technologie und dem Max Planck Institut für Informatik. Seinen Ursprung habe der „Biber“ gewissermaßen in Litauen. Dort wurde 2004 erstmals ein Informatik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler in vergleichbarer Form angeboten.

Erste Plätze belegten Julia Besche, Claude Olivier Nepomuk Böhm, Leo Brüggemann, Franz Arved Göllinger, Leander Rose, Robin Dullnig und Kendrick Dallmann. Zweite Plätze belegten Matti Laurin Kahle, Jonas Lattenstein, Raik Kunath, Lars Egon Müller, Max Constantin Wetzel, Robert Opitz, Luka Schlote, Henri Moritz Soest, Emil Wache, Valentin Sarezki, Lisa Löhnert sowie Remy Gericke.


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