Die Weihnachtsbäume sind da: Der Weihnachtsmarkt kann kommen

In kürze eröffnet der Braunschweiger Weihnachtsmarkt. Davon künden nun bereits die "grünen Riesen" in der Innenstadt.

Die ersten Vorboten des Weihnachtsmarktes sind in der Innenstadt eingetroffen: Seit vergangener Nacht ziert diese serbische Fichte den Domplatz.
Die ersten Vorboten des Weihnachtsmarktes sind in der Innenstadt eingetroffen: Seit vergangener Nacht ziert diese serbische Fichte den Domplatz. | Foto: Braunschweiger Stadtmarketing GmbH

Braunschweig, In weniger als zwei Wochen öffnet der Braunschweiger Weihnachtsmarkt seine Pforten, seine ersten Spuren sind schon jetzt auffällig in der Innenstadt zu sehen. Auf dem Domplatz zeigt eine 13 Meter hohe serbische Fichte aus dem Bestand der Stadt Braunschweig ihr prachtvolles Nadelkleid, während eine über zehn Meter hohe Blaufichte aus dem Besitz einer Hausgemeinschaft ihre Zweige über den Altstadtmarkt ausstreckt. Mithilfe von Kränen und Schwertransportern hat der Fachbereich Stadtgrün die Bäume vergangene Nacht sicher an ihren neuen Plätzen in der Löwenstadt aufgestellt. Dies teilte das Braunschweig Stadtmarketing mit.



Zwei große Weihnachtsbäume zieren seit gestern, 16. November, die historischen Plätze der Innenstadt. Als Vorboten der Adventszeit werden sie nach Totensonntag mit ihrer festlichen Beleuchtung erstrahlen und dann Einheimische und Gäste der Löwenstadt auf Weihnachten einstimmen.

Die 13 Meter hohe serbische Fichte auf dem Domplatz stand zuvor auf dem Gelände einer Kita in Querum, auf dem sie aber wahrscheinlich keine Zukunft gehabt hätte: „Der Baum steht nah am Gebäude. Auf lange Sicht hätten wir es vermutlich nicht verhindern können, dass der Baum gefällt wird. Umso schöner ist es, dass er jetzt auf dem Weihnachtsmarkt einen Platz gefunden hat“, sagt Jörg Ulber, Sachgebietsleiter für Baumpflege bei der Stadtverwaltung.

Auch auf dem Altstadtmarkt


Der zweite große Weihnachtsbaum präsentiert sein Nadelkleid auf dem Altstadtmarkt. Die etwa zehn Meter hohe Blaufichte hatte vor ihrer Ankunft in der Innenstadt 45 Jahre lang vor einer Hausgemeinschaft in Waggum gewacht. Einst als kleines Bäumchen gepflanzt wuchs die Fichte jedoch über den dort verfügbaren Platz hinaus: Ihre Wurzeln gruben sich immer weiter durch die Erde und drückten den gepflasterten Boden bis vor die Garagen auf. Noch vor Ende des Jahres wäre der Baum gefällt worden, um weitere Schäden zu vermeiden. Doch die acht Parteien der Hausgemeinschaft setzten sich dafür ein, dass der Baum als Spendenbaum in der Innenstadt verwendet wird. Der Stadt gelang der sichere Transport des Baums zum Altstadtmarkt und dort begleitet die Fichte die Adventszeit.


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