Diese zwei Festivals starten mit Landesförderung durch

Aus Hannover fließen 23.000 Euro nach Braunschweig in zwei Musikprojekte, die die Stadt beleben sollen.

Das Buskers-Festival (hier 2025) kehrt auch dank Landesförderung 2026 zurück in die Braunschweiger Innenstadt.
Das Buskers-Festival (hier 2025) kehrt auch dank Landesförderung 2026 zurück in die Braunschweiger Innenstadt. | Foto: Sabine Pölzl

Braunschweig. Das Land Niedersachsen fördert dieses Jahr insgesamt 41 Musikprojekte mit rund 600.000 Euro. Auch in Braunschweig profitieren gleich zwei Projekte von dieser Unterstützung: das MusikFestival 2026 der Musiktage Braunschweiger Land e.V. in Höhe von 13.000 Euro und das Festival „Buskers“ (Ausrichter: Kulturzelt Braunschweig e.V.) in Höhe von 10.000 Euro.



Darauf weist die Landtagsabgeordnete Swantje Schendel (Grüne) in einer Pressemitteilung hin. „Dass zwei Vorhaben aus unserer Region berücksichtigt wurden, ist ein starkes Signal für die kulturelle Arbeit vor Ort. Musik ist kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens – sie verbindet Menschen, schafft Räume für Austausch und stärkt den Zusammenhalt“, sagt die Braunschweiger Landtagsabgeordnete.

Landesförderung schafft die nötigen Freiräume


Die Auswahl der geförderten Projekte basiert auf Empfehlungen eines unabhängigen Fachgremiums aus der Musikszene. Unterstützt werden Vorhaben mit besonderer künstlerischer Qualität und überregionaler Ausstrahlung – von etablierten Festivals bis hin zu neuen, experimentellen Formaten. Schendel: „Insbesondere abseits der großen Zentren ist kulturelles Engagement oft auf verlässliche Unterstützung angewiesen. Die Landesförderung schafft hier die nötigen Freiräume, damit kreative Ideen nicht an finanziellen Hürden scheitern.“

Die Förderung verfolge das Ziel, die Breite der niedersächsischen Musiklandschaft zu sichern und weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt bestehender Angebote, sondern auch um die Förderung neuer Ansätze und Formate. Schendel erklärt: „Kulturpolitik ist immer auch Zukunftspolitik. Wer heute in Musik investiert, stärkt Kreativität, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt von morgen.“