Braunschweig. In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags kam es an der Oker zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Zwei Personen befanden sich im Wasser und befanden sich in Lebensgefahr.
Wie die Feuerwehr Braunschweig berichtet, wurde der Rettungsleitstelle über den Notruf 112 um kurz nach 2 Uhr in der Nacht mitgeteilt, dass sich unmittelbar vor dem Wehr Eisenbüttel eine Person in der Oker befinde. Eine zweite Person sei zudem im Wasser und würde Rettungsversuche unternehmen. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin eine Vielzahl von Einsatzkräften.Neben dem Wasserrettungszug, der aus beiden Berufsfeuerwehrwachen gebildet wird, wurden ein weiteres Rettungsboot vom ASB sowie die Taucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg alarmiert. Ferner waren der Braunschweiger Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten sowie die Polizei im Einsatz.
Personen aus Wasser gerettet
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei war zu diesem Zeitpunkt des Notrufs zufällig in der Nähe der Unglücksstelle und leistete ebenfalls Hilfe. Zwei weitere Bürger standen am Ufer und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Der Fahrzeugbesatzung der Polizei gelang das Herausziehen beider Personen aus der Oker. Die Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr leuchtete die Unglücksstelle aus. Weiterführende technische Wasserrettungsmaßnahmen waren hingegen nicht mehr notwendig. Die bereits alarmierten Einsatzkräfte aus Wolfsburg und die Braunschweiger ASB-Wasserrettungskomponente konnten den Einsatz abbrechen. Die Polizei ermittelt die Hintergründe des Geschehens.
Einsatz hätte schlimm enden können
Im unmittelbaren Bereich des Wehrs besteht für Schwimmer Lebensgefahr, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Eine zusätzliche Herausforderung stelle zudem bei einer nächtlichen Personensuche am Wasser die Dunkelheit dar. Der Einsatz hätte mit weniger Glück dramatisch enden können.

