Drei Mitglieder verlassen Aufsichtsrat von Eintracht Braunschweig

Jens-Uwe Freitag, Hildegard Eckardt und Hartmut Rickel haben ihre Mandate niedergelegt. Der Verein verrät, wie es jetzt weitergeht.

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Braunschweig. Die Aufsichtsratsmitglieder Jens-Uwe Freitag, Hildegard Eckardt und Hartmut Rickel haben den Verein darüber informiert, ihre Mandate im Aufsichtsrat der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA mit Wirkung zum 12. Juni 2026 niederzulegen. Darüber informiert der Verein in einer Pressemitteilung.



Durch die Niederlegung der Mandate ergibt sich folgende Situation: Um handlungs- und beschlussfähig zu sein, muss der Aufsichtsrat aus mindestens fünf Mitgliedern bestehen. Für Hartmut Rickel rückt der von der Mitgliederversammlung im November 2022 gewählte Ersatzkandidat Uwe Fritsch in das Gremium nach. Der Aufsichtsrat wird damit bis zu den turnusgemäßen Neuwahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung im November 2026 mit Nicole Kumpis, Rainer Cech, Sebastian Götze, Torsten Sümnich, Rüdiger Warnke, Dr. Ullrich Wegner und Uwe Fritsch aus sieben Mitgliedern bestehen und bleibt uneingeschränkt handlungs- und beschlussfähig.

"Gremium ist handlungsfähig"


Auf seiner nächsten Sitzung wird der Aufsichtsrat aus seiner Mitte den Vorsitz neu bestimmen. "Trotz dieser herausfordernden Umstände ist die Handlungsfähigkeit des Gremiums vollständig sichergestellt und alle Mitglieder werden mit vollem Einsatz die Geschicke unserer Eintracht umsichtig lenken und begleiten", versichert das Präsidium des Braunschweiger Turn- und Sportvereins Eintracht von 1895 e. V..

Das sagt das Präsidium


Das Präsidium drückt sein Bedauern aus. Jens-Uwe Freitag, Hildegard Eckardt und Hartmut Rickel hätten in unterschiedlichen Funktionen und mit hohem zeitlichem Aufwand Verantwortung für Eintracht Braunschweig übernommen und wichtige Beiträge zur Entwicklung der Kapitalgesellschaft geleistet. Für diesen Einsatz im Ehrenamt gebühre ihnen aufrichtiger Dank.

Das Statement der drei Aufsichtsratsmitglieder


Die drei Aufsichtsratsmitglieder erläutern ihre Entscheidung in einer gemeinsamen Erklärung:

"Nach sorgfältiger persönlicher Abwägung haben wir entschieden, unsere Mandate im Aufsichtsrat von Eintracht Braunschweig mit Wirkung zum 12. Juni 2026 niederzulegen. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir haben unsere Aufgaben über viele Jahre mit großer Leidenschaft, persönlichem Einsatz und tiefer Verbundenheit zu Eintracht Braunschweig wahrgenommen.

Wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken, sehen wir viele Herausforderungen und vieles, was gemeinsam erreicht wurde. Unter herausfordernden sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielt Eintracht Braunschweig heute im fünften Jahr in Folge in der 2. Bundesliga. Die Profigesellschaft verfügt aktuell über eine stabile wirtschaftliche Grundlage, eine klare strategische Ausrichtung und tragfähige Ziele als belastbares Fundament für ihre weitere Entwicklung. Darauf dürfen viele Menschen, die in dieser Transformation Verantwortung übernommen haben, mit Stolz zurückblicken.

Gleichzeitig haben wir in den vergangenen Monaten festgestellt, wie wichtig Vertrauen, Geschlossenheit und gegenseitige Unterstützung für eine erfolgreiche Aufsichtsratsarbeit sind. Diese Voraussetzungen sind aus unserer Sicht mindestens ebenso wichtig wie Fachkompetenz und persönliches Engagement, um Eintracht Braunschweig noch wirkungsvoller in die Zukunft zu führen.

Nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein personeller Neuanfang die Chance bietet, neue Impulse zu setzen und die weitere Entwicklung der Kapitalgesellschaft bestmöglich zu unterstützen. Unsere Entscheidung ist deshalb kein Blick zurück, sondern ein Blick nach vorn. Sie erfolgt aus Verantwortung für Eintracht Braunschweig und in dem Wunsch, dass sich alle Beteiligten künftig gemeinsam auf die sportlichen, wirtschaftlichen und strategischen Herausforderungen konzentrieren können.

Wir danken allen Wegbegleitern innerhalb und außerhalb des Vereins für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Mit der Niederlegung unserer Mandate endet eine Aufgabe, nicht jedoch unsere Verbundenheit zu Eintracht Braunschweig. Wir werden Eintracht weiterhin mit Engagement begleiten. Wir wünschen Eintracht Braunschweig, seinen Gremien, der Geschäftsführung, den Mitarbeitenden, den Mitgliedern, Sponsoren und Fans eine erfolgreiche Zukunft."

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