Braunschweig. In der Nacht vom gestrigen Samstag auf den heutigen Sonntag gegen 4 Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig über einen automatisierten E‑Call zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Mascherode und Stöckheim alarmiert. Die Meldung ging dabei über die Bosch-eCall-Leitstelle bei der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig, Peine, Wolfenbüttel ein, wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung berichtet.
Daraufhin rückten die Ortsfeuerwehren Mascherode und Leiferde sowie Einsatzkräfte der Feuerwache Süd zur gemeldeten Unfallstelle aus. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein verunfalltes Auto vor. Mehrere Airbags des Fahrzeugs hatten ausgelöst. Zwei Personen befanden sich außerhalb des Fahrzeugs und wurden unmittelbar durch den Rettungsdienst versorgt. Beide Verletzten kamen anschließend zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus.
Suche nach drittem Unfallopfer
Im Einsatzverlauf ergaben sich Hinweise darauf, dass sich möglicherweise eine dritte Person im Fahrzeug befunden hatte und die Unfallstelle verlassen haben könnte. Die Feuerwehr leitete deshalb eine umfangreiche Suche im Umfeld der Unfallstelle ein. Mehrere Suchtrupps kontrollierten die angrenzenden Bereiche entlang der Landesstraße sowie das umliegende Gelände. Dabei setzten die Einsatzkräfte unter anderem Wärmebildkameras ein. Um das weitläufige Suchgebiet schnell abdecken zu können, waren die Trupps sowohl zu Fuß als auch mit einem Quad, Mannschaftstransportwagen und Löschfahrzeugen unterwegs.
Suchmaßnahmen beendet
Zur weiteren Unterstützung der Suchmaßnahmen wurde zusätzlich eine Drohnengruppe angefordert. Noch bevor diese zum Einsatz kommen musste, konnte im weiteren Verlauf ausgeschlossen werden, dass sich zum Unfallzeitpunkt eine dritte Person im Fahrzeug befunden hatte. Die Suchmaßnahmen wurden daraufhin beendet. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei nahm den Unfall vor Ort auf und führt die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Hergang.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Mascherode und Leiferde, die Feuerwache Süd der Berufsfeuerwehr Braunschweig, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit dem Verkehrsunfalldienst. Zusätzlich wurde eine Drohnengruppe alarmiert, welche jedoch nicht mehr zum Einsatz kam.


