Hemden-Kette pleite: Nächster Laden verlässt die Schloss-Arkaden

Ein Ende der Leerstände im Einkaufszentrum ist weiterhin nicht in Sicht.

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Ein weiterer Laden verlässt die Schloss-Arkaden.
Ein weiterer Laden verlässt die Schloss-Arkaden. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Auf Insolvenzen folgen oftmals Ladenschließungen. Nicht zu übersehen ist dieser Prozess zum Beispiel in den Braunschweiger Schloss-Arkaden. Einige der zahlreichen Leerstände dort waren zuvor von Geschäften belegt, die dann aber in die Pleite steuerten. Jetzt kommt offenbar ein weiterer Laden hinzu.



Die Modemarke Eterna ist insolvent. Der Hemden-Spezialist ist derzeit noch im Schloss-Einkaufszentrum vertreten. Das Unternehmen hatte aber schon im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet und inzwischen bekannt gegeben, seinen Geschäftsbetrieb diesen Sommer einzustellen.

Leerstände in den Schloss-Arkaden


Mittlerweile hat die Modekette Olymp die Markenrechte von Eterna erworben. Olymp ist bereits in den Braunschweiger Schloss-Arkaden mit einem Store vertreten. Das Unternehmen verfolge laut eigenen Angaben mit der Eterna-Übernahme das Ziel, "sich künftig noch breiter und variabler in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld in der Modebranche zu positionieren." Auch verfolge es einen "umsichtigen Expansionskurs". Ob das weitere Ladeneröffnungen auch in Braunschweig nach sich ziehen könnte, dazu äußert sich das Unternehmen bisher nicht.

Für den bald schließenden Eterna-Laden scheint es derweil noch keinen Nachfolger zu geben. Er könnte sich also einreihen in die länger werdende Liste der Leerstände im Braunschweiger Einkaufszentrum. Rund 20 Geschäfte befinden sich derzeit laut Homepage der Schloss-Arkaden "im Umbau" – einige davon aber bereits seit Jahren. Insolvenzen hatten unter anderem das "House of Sweets" oder die Modemarken "Paprika" und "Gerry Weber" zur Schließung ihrer Läden veranlasst – beide Geschäfte stehen in den Arkaden seither leer.

Zu den Leerständen hatte das Center-Management auf Anfrage von regionalHeute.de zuletzt erklärt, dass Nachfolger noch nicht genannt werden könnten und im Hintergrund weiterhin Gespräche liefen. Ob eine Trendwende bei der Ladenbelegung tatsächlich bald gelingt, lässt sich derzeit kaum beurteilen.