Krisenstab meldet sich zum Schulstart: "Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet"

Man nehme die Corona-Lage nach wie vor ernst. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei weiterhin wichtig.

von Kathrin Kühn


Dr. Christine Arbogast. Archivbild.
Dr. Christine Arbogast. Archivbild. | Foto: Sandra Zecchino

Braunschweig. Die Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig, Dr. Christine Arbogast, meldet sich zum morgigen Schulstart in Niedersachsen mit einer Videobotschaft aus dem Krisenstab mit den neuesten Vorbereitungen auf eine weitere Eindämmung des Coronavirus, besonders an Schulen, zurück. Die Lage sei weiterhin ernst, vor allem aufgrund der auch in Braunschweig wieder steigenden Infektionszahlen.


"Seit der letzten Woche haben sich 22 Menschen mit dem Coronavirus neu infiziert. Wir nehmen daher besonders in Hinblick auf die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen an den Braunschweiger Schulen die Lage sehr ernst. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist das konsequente Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Immer wenn sich ein Schüler nicht an seinem Platz im Klassenraum befindet, sollte er eine Maske tragen. An diese wichtige Grundregel soll sich bitte jeder und jede halten", betont Arbogast im Krisenstab-Video.

Es seien Hygienekonzepte für sämtliche vorstellbaren Infektionsszenarien vorhanden. So habe man sich beispielweise auf den Fall eingestellt, dass ein Schüler oder ein Lehrer sich infizieren könnte. Arbogast betonte abschließend, dass nicht alle Neu-Infizierten auch Reiserückkehrer seien. Nach wie vor hätten alle es in der Hand, die Ansteckung durch den Virus so gering wie möglich zu halten. Die Dezernentin mahnt daher weiterhin zur Vorsicht und zur Einhaltung der AHA-Formel (Abstand wahren - auf Hygiene achten - eine Alltagsmaske tragen).


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