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Rassistische-Übergriffe im Bus - Video soll Täter überführen

von Robert Braumann


Symbolbild: Balder
Symbolbild: Balder

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26.04.2016




Braunschweig. Beim Aussteigen aus einem Bus der Linie 416 (Richtung Ölper/Völkenrode) beleidigten und attackierten am 22.April drei 20 bis 25-jährige Männer eine Personengruppe mit afrikanischer Herkunft (ein Mann, zwei Frauen und ein Kind) (regionalHeute.de berichtete). Videoaufzeichnungen könnten die Täter nun überführen.

Bei dem Vorfall erhielt ein Mann einen Stoß mit dem Ellenbogen und wurde am Boden liegend getreten. Auch die Frau wurde im Gerangel ins Gesicht geschlagen. Beide Opfer wurden leicht verletzt. Die zweite Frau aus der Gruppe konnte sich mit einem fünfjährigen Kind in Sicherheit bringen. Wolfgang Klages, Pressesprecher Polizei Braunschweig, sagte gegenüber regionalHeute.de, dass Videoaufnahmen aus dem Bus vorliegen würden. Diese habe die Verkehrs-GmbH gesichert. Im weiteren Verlauf wären die Daten nun auf eine CD übertragen worden und würden der Polizei vermutlich am Dienstag zur Verfügung stehen. "Wir werden die Aufnahmen dann sichten und uns die besten Bilder heraussuchen. Sollten wir dann nicht mit den Ermittlungen weiter kommen, werden wir vermutlich bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag stellen, damit die Aufnahmen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können", so Klages. Die Qualität der Bilder sei in den letzen Jahren immer besser geworden und man erhoffe sich so neue Erkenntnisse.

Wie sahen die Täter aus?


Die drei Täter waren nach Angaben von Zeugen Anfang bis Mitte 20 und zwischen 1.75 bis 1.85 Meter groß. Einer war mit einer grauen Jogginghose, braunen Schuhe und einem grauen Sweatshirt mit der Aufschrift „ECKO 1993“ bekleidet. Er trug ein schwarzes Basecap. Der zweite Beteiligte hat schwarze Haare, trug eine braune Hose, ein schwarzes Poloshirt und hatte einen Rucksack dabei. Der dritte Täter soll dunkle kurze Haare haben. Er trug eine dunkle Hose mit Gummizug. Nach dem Vorfall flüchtete das Trio in Richtung Eichtal. Hinweise zu den Gesuchten nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0531 476 2516 entgegen.


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