Braunschweig. Kaum eine Baustelle in der Innenstadt hat die Braunschweiger zuletzt so sehr beschäftigt wie die am Hagenmarkt. Nicht nur der große Umfang der Arbeiten auf dem Platz rund um den Heinrichsbrunnen, wo übrigens im Vorfeld auch spektakuläre historische Funde gemacht worden sind, machte dieses Vorhaben zu einer Großbaustelle. Vor allem die Beeinträchtigungen für Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger auf den angrenzenden Straßen und Wegen erforderten reichlich Geduld. Sowohl die Nord-Süd-Achse Richtung Bohlweg als auch die West-Ost-Achse zwischen Lange Straße und Fallersleber Straße waren betroffen. Inzwischen zeichnet sich ein Ende ab, doch manch einer zweifelt vielleicht trotzdem noch daran, ob der Zeitplan eingehalten wird. Wie ist also der Stand der Dinge?
Anfang Juni hatte die Stadtverwaltung angekündigt, dass die Baustelle in die nächste, die beinahe finale, Phase übergeht. Die Sperrung am nördlichen Bohlweg sollte im September aufgehoben werden. Wer diese Woche am Hagenmarkt entlangging, konnte vor allem Pflasterarbeiten auf dem Platz beobachten. Auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigt ein Sprecher der Stadt jetzt: "Die Pflasterarbeiten im südlichen Bereich sind angelaufen."
Kanalarbeiten werden geprüft – Voraussetzung für die Straßenbauarbeiten
Außerdem erfolgen derzeit "Prüfungen und Abnahmen bereits abgeschlossener Bauabschnitte, insbesondere zu den Kanalarbeiten, die Voraussetzung für die nächsten Bauabschnitte im Bereich der Straßen sind", teilt der städtische Pressesprecher mit. Dazu und zu den Fertigstellungsfristen der weiteren Bauabschnitte auch im Bereich der Platzfläche stehe die Verwaltung in einem intensiven Dialog mit der Baufirma.
Von weiteren Verzögerungen ist also nicht die Rede. Der Sprecher erklärt: "Die Verkehrsfreigabe des Bohlwegs ist nach wie vor für September geplant." Außerdem, das hatte die Verwaltung bereits im Juni angekündigt, werde im September die Ost-West-Fahrbahn im Norden des Platzes auf die Südseite der Straßenbahn verlagert. Nördlich der Stadtbahntrasse wären dann noch zwei aktive Baufelder bis voraussichtlich November in Arbeit.


