Regionale Sieger von "Jugend forscht" stehen fest


Foto: Andreas Greiner-Napp
Foto: Andreas Greiner-Napp

Braunschweig. Der Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren fand am 24. Februar in Braunschweig statt. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 18 Schulen nahmen bei dem Regionalwettbewerb Südostniedersachsens teil.


Insgesamt qualifizierten sich 17 Teilnehmer mit elfProjekten für den Landeswettbewerb Niedersachsen und haben dort die Möglichkeit, ein Ticket für den Bundeswettbewerb zu ergattern. Im Wettbewerb Schüler experimentieren (4. Klasse bis 14 Jahre) wurden 41 Projekte und im Wettbewerb Jugend forscht (15 bis 21 Jahre) 21 Projekte in Braunschweig vorgestellt. Die Teilnehmer kamen aus Goslar, Göttingen, Holzminden, Braunschweig, Wolfenbüttel, Gifhorn, Harz, Salzgitter und Wolfsburg. Die rund 30-köpfige Jury wählte die Gewinner aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik sowie Physik und Technik aus.

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Zwei Projekteaus Braunschweig erfolgreich


Im Fachgebiet Biologie des Wettbewerbs Schüler experimentieren siegten Nayeli Lüdtke (13) und Juliane Weber (13) von der Gaußschule Braunschweig. Sie forschten über den Abbau von Kunststoffen durch Mehlwürmer und kamen zu überraschenden Entdeckungen. Michael Sperling (17) vom Gymnasium Raabeschule Braunschweig gewann im Fachgebiet Chemie beim Wettbewerb Jugend forscht. Er experimentierte mit alkalischen Brennstoffzellen, um eine schadstofffreie Energieerzeugung zu erzeugen und daraus Brennstoffzellen für Autos oder für die Raumfahrt zu entwickeln.

Hohes Potential des Forschungsstandortes


„Vor dem Hintergrund der Vielfalt, des Potentials und der hohen Bedeutung des Forschungsstandortes Braunschweig für Gesellschaft und Wirtschaft möchte es die Braunschweigische Stiftung engagierten, kreativen und innovativen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre Ideen umzusetzen und einem fairen Wettbewerb auszusetzen. Sie schaffen damit für sich die Basis für ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung.“, sagt Axel Richter, Geschäftsführender Vorstand der Braunschweigischen Stiftung zur Motivation und der Ausrichtung von Jugend forscht. Wettbewerbsleiterin Marianne Zimmermann blickt zufrieden auf den Wettbewerbstag zurück: „Die angenehme Atmosphäre und die idealen Räumlichkeiten machten auch den 29. Regionalwettbewerb in Braunschweig zu einem besonderen Ereignis. Erfreulich ist der mit knapp unter 50Prozent weiterhin hohe Anteil an Mädchen in der Sparte Schüler experimentieren.“

Nächste Runde im März


Jugend forscht ist der größte europäische Jugendwettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Der Wettbewerb Südostniedersachsen ist einer der wertigsten Regionalwettbewerbe in Deutschland. Die Landeswettbewerbe Niedersachsen finden vom 16.bis 18.März 2017 in Oldenburg (Schüler experimentieren) bzw. vom 20. bis 23. März 2017 in Clausthal-Zellerfeld (Jugend forscht) statt. Der Bundeswettbewerb Jugend forscht wird in diesem Jahr in Erlangen (25.bis 28.Mai 2017) durchgeführt.


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