Schlosscarree in Braunschweig: So geht es mit dem Großprojekt weiter

Die Volksbank BRAWO treibt die Neugestaltung des großen Innenstadtquartiers voran und äußert sich zum aktuellen Stand der Arbeiten.

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Am Steinweg weichen drei Gebäude für das Schlosscarree.
Am Steinweg weichen drei Gebäude für das Schlosscarree. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Vor einigen Wochen sorgten die Abrissarbeiten am Steinweg für Aufmerksamkeit in der Braunschweiger Innenstadt. Mehrere Gebäude an der Ecke Ritterbrunnen/Steinweg werden derzeit zurückgebaut. Sie weichen für die umfassende Neugestaltung des Schlosscarrees der Volksbank BRAWO. regionalHeute.de hat bei der BRAWO nach dem aktuellen Stand und den weiteren Plänen gefragt.



Das Schlosscarree soll nach der Fertigstellung rund 25.000 Quadratmeter Gesamtfläche umfassen und gehört laut BRAWO zu den größten innerstädtischen Immobilienprojekten in Braunschweig. Etwa 30 Arzt- und Heilberuflerpraxen sollen dort einziehen, hinzu kommen rund 87 Wohnungen sowie eine Tiefgarage mit 87 Stellplätzen.

Gebäude werden abgerissen


Ziel sei es laut BRAWO, das Areal zwischen Bohlweg, Steinweg und Ritterbrunnen zu einem modernen Mix aus Wohnen, Arbeiten, medizinischer Versorgung und Einzelhandel umzubauen. Dabei wird der Bestand in mehreren Bauabschnitten umfassend umgestaltet und teilweise neu errichtet.

Aktuell werden die drei Bestandsgebäude an der Ecke Ritterbrunnen/Steinweg abgebrochen. Die Keller verbleiben im Baugrund, und in die Bestandskeller wird die Gründung des neuen Baukörpers eingebaut. An die Stelle tritt später ein neues Gebäude, sagt Daniel Dormeyer, Pressesprecher der Volksbank BRAWO, auf Nachfrage von regionalHeute.de.

Fertigstellung 2028


Während ursprünglich eine Fertigstellung des Gesamtprojekts bis 2025 im Raum stand, geht die aktuelle Einschätzung deutlich darüber hinaus. Laut Dormeyer werden sämtliche Maßnahmen am Schlosscarree voraussichtlich erst im Jahr 2028 abgeschlossen sein.

Baustelle wird zurückgebaut


Das Gerüst wird zum Tag der Niedersachsen teilweise zurückgebaut.
Das Gerüst wird zum Tag der Niedersachsen teilweise zurückgebaut. Foto: Matthias Kettling


Die Baustelle befindet sich mitten im Herzen der Stadt – dort, wo sich am kommenden Wochenende mehrere Hunderttausend Besucher zum „Tag der Niedersachsen“ einfinden sollen. Um die Einschränkungen während der Großveranstaltung zu reduzieren, werden die Baustelleneinrichtungen in Abstimmung mit der Stadt Braunschweig in Teilen zurückgebaut.