Braunschweig. Mit fast 50 Veranstaltungen in sieben Tagen will das #buntstadt-Bündnis gemeinsam mit 37 Initiativen und Organisationen für Demokratie und Vielfalt werben. Die Woche der Demokratie findet vom 5. bis 12. September unter dem Motto „Und alles ist jetzt“ statt. Schirmherr ist der Musiker Aki Bosse, heißt es in einer Pressemitteilung von #buntstadt -Bündnisses und der IG Metall Braunschweig.
Das Programm wird im gesamten Stadtgebiet angeboten und steht unter dem #buntstadt-Motto „Zeit für Demokratie – gegen Hass und Hetze“. Hansi Volkmann, Sprecher des #buntstadt-Bündnisses, betont die Bedeutung gemeinsamen Engagements. Es sei an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen und für Demokratie und Vielfalt einzustehen. Die Aktiven wollten eine offene und solidarische Gesellschaft, in der jeder Mensch respektiert und wertgeschätzt werde.
Aki Bosse übernimmt die Schirmherrschaft
Bosse engagiert sich seit vielen Jahren gegen rechte Strukturen und für demokratische Werte. Bereits als junger Musiker positionierte er sich in Hemkenrode im Landkreis Wolfenbüttel gegen rechte Strukturen. Heute setzt er sich unter anderem bei Konzerten gegen Rechts und für das Projekt „Schule gegen Rassismus“ ein. Als Schirmherr der Aktionswoche möchte er gemeinsam mit #buntstadt für ein offenes und friedliches Miteinander in Braunschweig werben. „Demokratie geht von der Gleichwertigkeit aller Menschen aus“, sagt Bosse. Er ruft dazu auf, klare Haltung gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit zu zeigen.
Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet
Die Woche der Demokratie orientiert sich am Internationalen Tag der Demokratie, den die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2007 ins Leben gerufen hat. Das Gesamtprogramm mit allen Veranstaltungen ist auf der Internetseite des #buntstadt-Bündnisses abrufbar. #buntstadt Braunschweig wurde 2024 gegründet. Seitdem ist die Zahl der unterstützenden Organisationen, Vereine und Verbände nach Angaben des Bündnisses kontinuierlich gewachsen. Ziel ist es, Begegnungen und Gesprächsräume zu schaffen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Hass und Hetze entgegenzuwirken.


