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Brennende Gelbe Säcke drohten auf Gebäude überzugreifen



Wolfenbüttel

Brennende Gelbe Säcke drohten auf Gebäude überzugreifen


Die Feuerwehr Wolfenbüttel musste Montag zu zwei Einsätzen ausrücken. Fotos: Feuerwehr Wolfenbüttel
Die Feuerwehr Wolfenbüttel musste Montag zu zwei Einsätzen ausrücken. Fotos: Feuerwehr Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. Im Laufe des Montagabend musste die Feuerwehr Wolfenbüttel erneut zu zwei Brandeinsätzen ausrücken. In beiden Fällen brannten gelbe Säcke. Verletzt wurde bei beiden Einsätzen niemand. Dies teilte der Sprecher der Feuerwehr, Tobias Stein, mit.



Anrufer meldeten gegen 17:48 Uhr an der Rosenmüllerstraße ein Feuer am Gebäude. Dort brannten gelbe Säcke, die auf Müllbehälter und letztlich einen Unterstand übergriffen. Ein Atemschutztrupp löschte den Brand mit einem C-Rohr ab, zur Suche nach Brandnestern wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Dies passierte sowohl vom Boden aus, als auch aus dem Korb der Drehleiter, hatten die Flammen doch schon die Fassade des Hauses rußgeschwärzt. Es kam noch Schaum zum Einsatz, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

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Um 23:39 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung - dieses Mal brannten an der Adersheimer Straße gelbe Säcke an einer Hauswand. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr setzte die Polizei einen Pulverlöscher ein, um ein Übergreifen auf die Fassade zu verhindern. "Die Feuerwehrkräfte setzten einen Schnellangriffsschlauch ein und führen Nachlöscharbeiten durch" berichtet Michael Hoppmann, einer der Pressesprecher der Feuerwehr Wolfenbüttel. "Die ebenfalls mit ausgerückte Drehleiter und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug standen an der Adersheimer Straße in Bereitschaft, ebenso der Rettungswagen des DRK Rettungsdienst Wolfenbüttel" so Hoppmann weiter. Verletzt wurde bei beiden Einsätzen glücklicherweise niemand.

Aktualisiert, 12.03 Uhr:


Wie die Polizei Wolfenbüttel in ihrer Pressemitteilung erklärt, ist in beiden Fällen von Brandstiftung auszugehen.Zur entstandenen Gesamtschadenshöhe könnten jedoch noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Hinweise zu möglichen Tätern erbittet die Polizei unter der folgenden Rufnummer: 05331 / 933-0.


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