Bundesregierung erwägt generelle Maskenpflicht ab Oktober

Die aktuellen Regeln aus dem Infektionsschutzgesetz laufen am 23. September aus.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Berlin. Die Bundesregierung erwägt eine generelle Maskenpflicht ab Oktober. Das berichtet die "Welt am Sonntag".



Demnach setzt sich ein Teil der Ampel-Koalition dafür ein, eine sogenannte "O-bis-O"-Regel einzuführen, also ein Gültigkeitszeitraum von Oktober bis Ostern. In dieser Zeit könnte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen verpflichtend sein. Die aktuellen Regeln aus dem Infektionsschutzgesetz laufen am 23. September aus. Vor einer konkreten Festlegung wolle man aber noch den Bericht eines interdisziplinären Sachverständigenausschusses abwarten, zitiert die Zeitung aus informierten Kreisen.

Inzidenzen steigen wieder


Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am frühen Freitagmorgen 28.118 Corona-Neuinfektionen gemeldet, die Inzidenz liegt bei 427,8 neuen Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut derzeit von rund 852.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 104.100 mehr als vor einer Woche.


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