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CDU/FDP fordert Luftreiniger für Cremlinger Schulen



CDU/FDP fordert Luftreiniger für Cremlinger Schulen

Die CDU/FDP-Gruppe im Cremlinger Gemeinderat will nach eigenen Angaben alles dafür tun, um Schulschließungen, wie sie beim ersten Lockdown erforderlich war, zu vermeiden. Dabei sollen Luftreiniger helfen.

Luftreiniger sollen den Schulbetrieb am Laufen halten.
Luftreiniger sollen den Schulbetrieb am Laufen halten. Foto: CDU/FDP

Cremlingen. Die CDU/FDP-Gruppe im Cremlinger Gemeinderat fordert in einem Antrag an den Gemeindebürgermeister in allen Klassenräumen der drei Cremlinger Grundschulen Luftreiniger auszustellen. Damit solle ein erneuter Lock-Down der Schulen möglichst vermieden werden, wie die Gruppe in einer Pressemitteilung berichtet. Die Gruppe möchte, dass für jeden einzelnen Klassenraum Luftreiniger angeschafft werden, die nach Herstellerangaben 99,995 Prozent der Viren aus der Luft herausfiltern können, ebenso wie Pollen und Bakterien.



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„Wir müssen alles Erdenkliche unternehmen, um Kinder vor gesundheitlichen Schäden durch das Coronavirus zu schützen und somit die Schulen vor einer Schließung zu bewahren“, so der schulpolitischer Sprecher Hermann Büsing, „Eltern wurden durch das Homeschooling der vergangenen Monate hart auf die Probe gestellt und konnten das häufig kaum mit den beruflichen Anforderungen in Einklang bringen“. „Uns ist klar, dass das eine finanzielle Kraftanstrengung für die Gemeinde ist“, so der Gruppenvorsitzende Uwe Lagosky. Aber optimaler Schutz für die Kinder sei aus Sicht der CDU und der FDP nicht verhandelbar.“  Darauf zu warten, dass der Bund oder das Land die Kosten übernimmt wolle sich die Gruppe nicht leisten.



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Bürgermeister-Kandidat Tobias Breske dazu: “Dieser Antrag kann aus meiner Sicht nicht wie ein normaler Antrag behandelt werden. Hier liegt eine besondere Dringlichkeit vor. Da sollten alle Fraktionen im Gemeinderat gemeinsam auf kurzem Wege eine schnelle Lösung finden. Wir brauchen die Geräte jetzt um die Schulen so lange wie möglich in die Lage zu versetzten, Unterricht durchführen zu können. Das muss für Gemeinderat und Verwaltung zum Wohl von Schülerinnen und Schüler und deren Eltern jetzt das vorrangige Ziel sein.“



Deshalb hoffe die Gruppe, dass die Gemeindeverwaltung Wege zu einer schnellen Realisierung findet. „Wir haben damals mit unserer Ratsmehrheit die Ganztagsschulen mit optimaler Versorgung eingeführt. Wir wollen auch jetzt, dass für die Schulen sowie die Kindertagesstätten, für die wir ebenfalls einen entsprechenden Prüfantrag gestellt haben, alles getan wird“, so Büsing abschließend.


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