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CDU/FDP-Gruppe in Cremlingen zieht Antrag auf Luftreiniger zurück



Wolfenbüttel

CDU/FDP-Gruppe zieht Antrag auf Luftreiniger zurück

Die CDU/FDP-Gruppe hatte den Antrag für Luftreiniger gestellt. Nach einer Diskussion im Schulausschuss wurde der Antrag aber zurückgezogen.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

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Cremlingen. Im Kommunalen Schulausschuss der Gemeinde Cremlingen entwickelte sich laut einer Mitteilung der Grünen eine intensive Diskussion über die Anschaffung von Luftreinigern für die drei Cremlinger Grundschulen. Krause-Hotopp von den Grünen empfahl der CDU, den Antrag zurückzuziehen. Nachdem sich auch die drei Schulleitungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegen die Luftreiniger ausgesprochen hatten, zog Hermann Büsing für seine Gruppe den Antrag zurück.



Für die CDU/FDP-Gruppe begründete Hermann Büsing den Antrag, „für alle Klassenräume der Grundschulen werden Luftreiniger angeschafft“, den die Gruppe bereits am 28.Oktober des vergangenen Jahres eingereicht hatte.

Cornelia Petrasch vom Fachbereich Bauen, Planen, Umwelt der Gemeinde Cremlingen wies auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse nach, dass an erster Stelle das korrekte Lüften zu stellen hat. Täglich würden Vertreter von Luftreinigerfirmen vor der Tür stehen, um ihr Geschäft zu machen. „Unsere drei Grundschulen haben die Möglichkeit, ausreichend für gute frische Luft zu sorgen. Die aktuellen Forschungsergebnisse zu den Luftreinigern rechtfertigen zurzeit nicht ihre Anschaffung“.

Dr. Krause-Hotopp von den Grünen, verwies wie Frau Petrasch, auf die aktuellen Forschungsergebnisse des RKI, des Umweltbundesamtes, der Helmholtz-Gesellschaft und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA). „Bisher“, so die Helmholtz-Gesellschaft, „ist der Einsatz von mobilen Luftreinigern unter Alltags-Bedingungen in Schulen nicht ausreichend getestet worden.“ Außerdem warnt das NLGA ausdrücklich darauf hin, „von Schnellschüssen“ in der Anschaffung dieser „Alibi-Geräte“ abzusehen.


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