Sommersonnenwende: Heute ist der längste Tag des Jahres

Am heutigen Sonntag ist kalendarischer Sommeranfang und zugleich Sommersonnenwende.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Sabine Pölzl

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Region. Der Sommer wurde von vielen Menschen bereits heiß ersehnt und nun ist er endlich da. Auch wenn der heutige Sonntag vielerorts mit Gewittern startete, so hat sich das Wetter in den vergangenen Tagen bereits hochsommerlich gezeigt. Heute ist offizieller Sommeranfang – doch nicht nur das: Zeitgleich ist auch der längste Tag des Jahres und somit wird die Sommersonnenwende gefeiert. regionalHeute.de erklärt, warum es zwei verschiedene Termine zum Sommeranfang gibt, blickt auf Traditionen zur Sommersonnenwende und wagt einen Ausblick auf das Wetter der nächsten Tage.



Heute ist kalendarischer Sommeranfang. Interessant zu wissen ist, dass in der Meteorologie bereits seit dem 1. Juni Sommer ist, denn dort beginnen die Jahreszeiten jeweils zum Ersten eines Monats. Das hat den einfachen Grund, dass sich dadurch Statistiken leichter erstellen lassen und Daten besser verglichen und ausgewertet werden können. Beim kalendarischen Sommeranfang hingegen erreicht die Sonne ihren Höchststand des ganzen Jahres – es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht.

So wird die Sonnenwende gefeiert


Menschen auf der ganzen Welt feiern die Sonnenwende und schon die alten Kelten haben diesen besonderen Tag mit speziellen Ritualen und Festen begangen. Noch heute werden im Alpenraum am Abend der Sonnenwende die Berghänge von unzähligen Sonnwendfeuern, die auch als Johannisfeuer bekannt sind, erleuchtet und auch in den Tälern versammeln sich die Menschen, um gemeinsam den längsten Tag des Jahres zu feiern. In Großbritannien findet das wohl bekannteste Sonnenwendefest der Welt statt. Dort pilgern Tausende von Besuchern zum prähistorischen Steinkreis Stonehenge und beobachten, wie die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne präzise zwischen den jahrtausendealten Steinen hindurchscheinen. Wem der Weg nach Südengland zu weit ist, kann aber auch in unserer Region ein ähnlich faszinierendes Monument besuchen: Zum Beispiel die Lübbensteine bei Helmstedt – sie sind die südlichsten Großsteingräber der Jungsteinzeit in Norddeutschland. Sie sind etwa 3500 vor Christus entstanden und faszinieren mit ihrer Geschichte und Ausstrahlung.

Die Lübbensteine bei Helmstedt.
Die Lübbensteine bei Helmstedt. Foto: Sabine Pölzl



Die Entstehung der Lübbensteine wird auf zirka 3500 v. Chr. datiert.
Die Entstehung der Lübbensteine wird auf zirka 3500 v. Chr. datiert. Foto: Sabine Pölzl



Ein Ausblick auf das Wetter


Am heutigen Sonntag ist es in der Region vielerorts bewölkt, die Temperaturen bewegen sich um die 22 Grad. Im Laufe des Tages kann das Thermometer auf bis zu 28 Grad klettern, Schauer und Gewitter sind nicht ausgeschlossen, zwischendurch kann sich aber auch die Sonne zeigen. Morgen erreichen die Temperaturen bei einem Sonne-Wolken-Mix bis zu 29 Grad. Ab dem kommenden Dienstag steigen die Temperaturen Tag für Tag – gegen Ende der Woche könnten bis zu 38 Grad erreicht werden. Dabei soll sich das Wetter beruhigen und die Region mit viel Sonnenschein verwöhnen.