Deutsche Bahn macht Bahnhöfe komfortabler: Auch in der Region

Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sollen insgesamt 40 Bahnhöfe in Niedersachsen und Bremen verbessert werden.

An den Stationen der Deutschen Bahn wird fleißig gebaut.
An den Stationen der Deutschen Bahn wird fleißig gebaut. Foto: Deutsche Bahn AG/ Christian Bedeschinski

Region. Die Deutsche Bahn (DB) legt bis Ende des Jahres einen Spurt für mehr Komfort und Barrierefreiheit an den Bahnhöfen ein. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) investiert sie rund zwei Millionen Euro in Verbesserungen an rund 40 Stationen in Niedersachsen und Bremen, die für die Bahnkunden sofort sichtbar sein sollen. Dies teilte die DB mit. Profitieren sollen auch Bahnhöfe in unserer Region.



Bundesweit modernisiert die DB an vielen Standorten unter anderem Fassaden, Wandflächen, Decken, Bodenbeläge sowie Treppen und Zugänge. Für mehr Komfort sorgen zum Beispiel zusätzliche oder modernere Sitzbänke, neue Beleuchtung oder Fahrradrinnen. Um vor allem sehbehinderten Menschen das Reisen zu vereinfachen, werden taktile Leitstreifen in die Bahnsteige eingebaut, Stufenkanten kontrastreich markiert oder taktile Handlaufschilder an Treppengeländern montiert. Auch neue Automatiktüren und Hublifte an Bahnsteigen sollen das Reisen für mobilitätseingeschränkte Reisende verbessern.

Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender DB Station&Service AG: „Mit diesem weihnachtlichen Spurt für attraktive Bahnhöfe stärken wir noch in diesem Jahr schnell und effektiv die Barrierefreiheit und den Komfort an vielen Bahnhöfen. Schon kleine Maßnahmen können und sollen das Wohlgefühl unserer Reisenden steigern. Und das mit dem Ziel, Stationen so einladend zu gestalten, dass sich noch mehr Reisende für die Bahn entscheiden.“

Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Jede Zugfahrt beginnt und endet am Bahnhof – Bahnhöfe sind Begegnungsorte und prägen das Bild einer Stadt. Vor allem sind sie aber auch Teil der Entscheidung, ob sich Menschen für die Nutzung der Bahn entscheiden oder nicht. Wenn wir also mehr Menschen vom Bahnfahren überzeugen oder es ihnen überhaupt erst ermöglichen wollen, müssen wir in attraktive und barrierefreie Bahnhöfe investieren. Mit unserem Sofortprogramm tun wir genau das.“

Die Bahn nennt einige Beispiel


In Niedersachsen verbessert die DB zum Beispiel am Bahnhof Nienburg (Weser) die Barrierefreiheit durch Hublifte, Automatiktüren und neue Ausstattung. Zudem gestaltet sie hier Fassaden, Wände und Decken sowohl im Bahnhofsgebäude als auch in der Personenunterführung attraktiver. An der Station Salzgitter-Ringelheim werden unter anderem taktile Handlaufschilder angebracht. Am Bahnhof Cadenberge erhöhen neue Wetterschutzhäuser den Komfort. Am Oldenburger Hauptbahnhof werden die Wände heller und freundlicher gestaltet. In Bremen verbessert die DB am Hauptbahnhof und am Bahnhof Bremen-Schönebeck die Barrierefreiheit mit neuen taktilen Leitstreifen.

Vom Sofortprogramm 2022 profitieren deutschlandweit rund 600 Stationen. Bis Ende des Jahres 2022 fließen bis zu 21,5 Millionen Euro Bundesmittel. Hinzu kommen Eigenmittel der DB. Das Ziel sei, kurzfristig die Barrierefreiheit zu verbessern und die Attraktivität zu erhöhen. Die Direktmaßnahmen ergänzen die hohen diesjährigen Investitionen in die Bahnhöfe von rund 1,8 Milliarden Euro aus Mitteln von Bund, Ländern und DB.

Diese Bahnhöfe aus der Region sind mit dabei


Auch in unserer Region werden einige Stationen von den Umbaumaßnahmen profitieren. Dazu gehören:
- Baddeckenstedt
- Braunschweig Hbf
- Gifhorn
- Goslar
- Salzgitter-Ringelheim
- Wolfenbüttel


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