Die Klosterstraße bekommt „Bildung im Vorübergehen“-Schild

13. Juni 2018
Schülerinnen und Schüler der 6a der HvF mit ihrer Lehrerin Renate Mazur. Für die Bürgerstiftung in der hinteren Reihe: Karin Heidemann-Thien und Dr. Ulrich Ludewig. Foto: Volker Thien
Braunschweig. Die Klosterstraße erinnert an das Kreuzkloster. In einer eindrucksvollen Dokumentation hat die Klasse 6a der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule die über 700-jährige Geschichte des Klosters erarbeitet.

Im Rahmen eines Schulprogramms der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde im zu Ende gehenden Schuljahr in intensiver Recherchearbeit des Nonnenklosters auf dem Rennelberg dokumentiert. Am 15. Oktober 1944 wurde das Kloster durch einen Bombenangriff vollständig zerstört. Um die Erinnerung zu bewahren, erhielt die Kirche in Alt-Lehndorf den Namen „Kreuzkirche“, denn sie gehörte als Dorfkirche von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zur Reformation neben weiteren Höfen zum Kloster.

Im Schuljahr 2017/18 hat die Hoffmann-von-Fallersleben-Schule zum ersten Mal am Projekt „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilgenommen. 95 Schulen werden jährlich bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert. Die Klasse 6 a der HvF war nicht nur die jüngste unter ihnen und sondern auch die erste Klasse aus Braunschweig. Fachlicher Partner war bei diesem Projekt unter anderem Herr Kudalla vom Referat Stadtbild und Denkmalpflege.

Das Schulprojekt wurde nun durch die Anbringung des Straßennamenzusatzschildes durch die Bürgerstiftung Braunschweig abgeschlossen. Jetzt können sich Braunschweiger Bürger im Vorübergehen bilden.

Das Projekt „Bildung im Vorübergehen“ startete die Bürgerstiftung Braunschweig im Herbst 2015 unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Markurth.

Die Bürgerstiftung Braunschweig ruft seitdem zu Spenden für dieses Projekt für „Wunschstraßen“ auf. Die Resonanz war und ist groß. Die Schilder für die Klosterstraße hat die Bürgerstiftung selbst finanziert.

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