Hannover. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Badenstedt sind am Sonntagnachmittag zehn Menschen leicht und eine Person schwer verletzt worden. Die Polizeidirektion Hannover teilte am Dienstag mit, dass das Feuer im Hausflur des Gebäudes ausgebrochen war.
Die genaue Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover entdeckte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Hannover-Limmer das Feuer gegen 17:40 Uhr während einer Streifenfahrt in der Badenstedter Straße. Die Einsatzkräfte alarmierten unverzüglich Feuerwehr und Rettungsdienst.
Die Feuerwehr rettete mehrere Personen, darunter zwei Kinder, aus dem Gebäude. Mehrere Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in Krankenhäuser gebracht.
Ein 23-jähriger Mann erlitt beim Sprung in ein Sprungtuch der Feuerwehr mehrere Rippenbrüche und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Ermittler des Kriminaldauerdienstes Hannover nahmen anschließend die Untersuchungen am Brandort auf. Nach aktuellem Stand brach das Feuer im Hausflur in einem oberen Geschoss aus.
Es liegen Hinweise auf einen elektrotechnischen Defekt als mögliche Brandursache vor. Die Ermittlungen dauern an.
Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2 Millionen Euro geschätzt.
Elf Menschen bei Brand in Hannover-Badenstedt verletzt
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Badenstedt sind am Sonntagnachmittag zehn Menschen leicht und eine Person schwer verletzt worden.
Polizeiauto (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?
Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen
