Papenburg. Die Behörden haben einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel erzielt. Im Rahmen intensiver Ermittlungen wurde eine mutmaßlich bandenmäßig agierende Tätergruppierung im Bereich des Kokainhandels aufgedeckt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Die Ermittlungen, die über ein Jahr andauerten, basierten auf Hinweisen, dass eine Gruppierung den Raum Papenburg mit Kokain versorgen soll.
Im Verlauf der Ermittlungen konnten mehrere Beschuldigte identifiziert und Strukturen sichtbar gemacht werden, die auf ein organisiertes Vorgehen schließen lassen. Am 28. April fanden zeitgleich mehrere Durchsuchungen und Festnahmen statt, bei denen rund 270 Konsumeinheiten Kokain, etwa 250 Gramm Amphetamin, Bargeld, Waffen und weitere Beweismittel sichergestellt wurden.
Insgesamt wurden vier Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen, darunter zwei 20-Jährige, die auch mit einer schweren Brandstiftung in Verbindung stehen.
Die Polizei hebt die enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft hervor, die maßgeblich zu diesem Ermittlungserfolg beigetragen hat. Polizeipräsident Friedo de Vries lobte die professionelle und beharrliche Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen und betonte, dass der Drogenhandel in der Region ein ernstzunehmendes Problem darstellt.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, und es sind weitere Maßnahmen zu erwarten.
Ermittlungen gegen Drogenhandel in Papenburg führen zu Festnahmen
Die Behörden haben einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel erzielt.
Beweismittel (Archiv) | Foto: Polizei Emsland/Grafschaft Bentheim via dts Nachrichtenagentur

