Gifhorn. Der diesjährige Fackellauf nach Solferino (Norditalien), der an die Ursprünge der internationalen Rotkreuzbewegung erinnert, machte am 28. April Halt im Landkreis Gifhorn. Der DRK Kreisverband Gifhorn übernahm die traditionsreiche Fackel vom DRK-Kreisverband Celle und trug damit ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit, Hilfe und Solidarität weiter. Das berichtet das DRK Gifhorn in einer Pressemeldung.
Der Fackellauf erinnert an das Jahr 1859, als der Schweizer Henry Dunant Zeuge der Schlacht von Solferino wurde und gemeinsam mit der Zivilbevölkerung verletzten Soldaten unabhängig von Herkunft oder Uniform half. Aus diesem humanitären Gedanken heraus entstand die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.
Für gelebte Menschlichkeit
Im Landkreis Gifhorn begann der Fackellauf mit der Übergabe an die Schulsanitäter des Gymnasiums Hankensbüttel. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler stehe beispielhaft für gelebte Menschlichkeit und frühe Verantwortungsübernahme im Sinne der Rotkreuzidee.
Anschließend wurde die Fackel zur DRK Kita Gifhorn Nord getragen. Gemeinsam mit den Kindern unternahmen die Beteiligten einen besonderen Spaziergang durch die Gifhorner Fußgängerzone und machten die Werte des Roten Kreuzes auch im öffentlichen Raum sichtbar.
Tour mit der Wasserwacht
Der weitere Weg führte ins DRK Forum, wo die Fackel an das Jugendrotkreuz sowie an die DRK Wasserwacht übergeben wurde. Ein besonderer Höhepunkt des Tages war eine Fahrt mit dem Rettungsboot über den Tankumsee, die den Gemeinschaftsgedanken des Fackellaufs unterstrich.
Am gestrigen Mittwoch wurde die Fackel schließlich an den DRK-Kreisverband Hannover weitergegeben. "Gemeinsam setzen die Rotkreuzgliederungen entlang der Strecke nach Solferino ein starkes und sichtbares Zeichen für Menschlichkeit, Hilfe und Solidarität – Werte, die heute aktueller sind denn je", so das Fazit des DRK Gifhorn.

