Ermittlungen nach Schüssen am Weender Tor in Göttingen

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Vorfällen am Göttinger Weender Tor, bei denen ein Polizist schwer verletzt wurde, hat die Polizei Göttingen bislang gegen insgesamt 64 Angehörige der beteiligten Großfamilien Aufenthaltsverbote oder Meldeauflagen ausgesprochen.

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Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Göttingen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Vorfällen am Göttinger Weender Tor, bei denen ein Polizist schwer verletzt wurde, hat die Polizei Göttingen bislang gegen insgesamt 64 Angehörige der beteiligten Großfamilien Aufenthaltsverbote oder Meldeauflagen ausgesprochen. Diese Maßnahmen sollen das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken und ein erneutes Aufeinandertreffen der Großfamilien verhindern, teilte die Polizei mit. Die Aufenthaltsverbote sind personenbezogen und betreffen teilweise das gesamte Stadtgebiet Göttingen oder spezifische Bereiche.


Bisher wurden 14 Aufenthaltsverbote gegen Personen, die nicht in Göttingen wohnen, sowie 26 weitere (Teil-) Aufenthaltsverbote gegen Personen, die in Göttingen wohnen oder dort arbeiten, ausgesprochen. Zudem erteilten die Beamten in 24 Fällen personenbezogene Meldeauflagen. Die Ermittlungen zu den schweren Tumulten und Schüssen am Weender Tor laufen weiterhin mit Hochdruck.

Im Fokus der Göttinger Mordkommission stehen 49 Tatverdächtige, deren konkrete Tatbeteiligung überprüft wird. Die Auswertung von etwa 70 sichergestellten Handys ist im Gange, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.


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