Erneute Galeria-Insolvenz betrifft sieben Häuser in Hannover, Bremen und fünf weiteren Städten

Die Gewerkschaft ver.di hat mit Bestürzung die erneute Insolvenz von Galeria Kaufhof zur Kenntnis genommen.

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Galeria Kaufhof (Archiv)
Galeria Kaufhof (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Hannover. Die Gewerkschaft ver.di hat mit Bestürzung die erneute Insolvenz von Galeria Kaufhof zur Kenntnis genommen. Das teilt ver.di in Niedersachsen und Bremen mit.


Rund 670 Beschäftigte in den sechs Häusern in Niedersachsen und in der Filiale in Bremen bräuchten jetzt dringend eine Perspektive, die unter Einbeziehung der Betriebsräte entwickelt werden müsse. Nach Angaben von ver.di sind in Niedersachsen und Bremen folgende Filialen betroffen: Bremen mit 144 Beschäftigten, Hannover mit 160, Lüneburg mit 73, Braunschweig mit 95, Goslar mit 60, Göttingen mit 70 und Oldenburg mit 70. Sabine Gatz, ver.di-Fachbereichsleiterin Handel in Niedersachsen und Bremen, sagt, seit Jahren hätten die Beschäftigten Angst um ihre Arbeitsplätze. Seit Jahren trügen sie alles dazu bei, um die Standorte zu erhalten.

Die erneute Insolvenz treffe die Beschäftigten nach ihrem jahrelangen Gehaltsverzicht umso härter. Gatz zufolge können aktuell keine Angaben zur Perspektive der einzelnen Standorte gemacht werden. Wenn die Prüfung durch den Insolvenzverwalter abgeschlossen sei, müsse es darum gehen, einen geeigneten Käufer zu finden.