Europäische Berufungsgerichte stärken Austausch in Reims

Die 9. Konferenz der Präsidenten der Berufungsgerichte der Europäischen Union ist am Wochenende in Reims zu Ende gegangen, wie das Oberlandesgericht Oldenburg am Montag mitteilte.

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Justicia (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Oldenburg. Die 9. Konferenz der Präsidenten der Berufungsgerichte der Europäischen Union ist am Wochenende in Reims zu Ende gegangen, wie das Oberlandesgericht Oldenburg am Montag mitteilte. Auf Einladung des Berufungsgerichts Reims kamen hochrangige Vertreter europäischer Justizinstitutionen zusammen, darunter die Präsidentin des Oberlandesgerichts Oldenburg, Anke van Hove.


Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz standen Themen wie die Vermögensabschöpfung im Strafrecht, der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Justiz und das Vertrauen der Öffentlichkeit in gerichtliche Institutionen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle der Präsidenten von Berufungsgerichten bei der Wahrung rechtsstaatlicher Grundprinzipien. Die Teilnehmer diskutierten aktuelle Entwicklungen in Europa und die Verantwortung unabhängiger Gerichte für die Sicherung des Rechtsstaats.

Dabei wurde die Bedeutung einer unabhängigen, leistungsfähigen und bürgernahen Rechtsprechung hervorgehoben. Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Oldenburg, Anke van Hove, betonte den Wert des direkten Austauschs zwischen den europäischen Berufungsgerichten. „Gerade in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen ist es von zentraler Bedeutung, gemeinsame Antworten auf Herausforderungen wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz oder die Sicherung rechtsstaatlicher Standards zu entwickeln“, sagte van Hove. Die Teilnehmer waren sich einig, das gemeinsame Engagement für Rechtsstaatlichkeit und eine zukunftsfähige Rechtspflege fortzusetzen.


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