Falschfahrer auf A 29 bei Oldenburg von Polizei gestoppt

Die Polizei hat in der Nacht zum 1. Oktober auf der A 29 in Fahrtrichtung Osnabrück einen Falschfahrer gestoppt.

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Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Oldenburg. Die Polizei hat in der Nacht zum 1. Oktober auf der A 29 in Fahrtrichtung Osnabrück einen Falschfahrer gestoppt. Das teilte die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland mit.


Der Fahrer war gegen 0:40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Ohmstede und Oldenburg-Hafen im zweispurigen Baustellenbereich der Huntebrücke einem Lkw-Fahrer und zwei weiteren Autos auf dem Überholfahrstreifen entgegengekommen. Zu einem Frontalunfall kam es nicht, die Fahrzeuge fuhren aneinander vorbei. Trotz Aufblendens und Warnsignalen des Lkw-Fahrers setzte der Falschfahrer seine Fahrt fort.

Etwa zehn Kilometer später stoppte eine entgegenkommende Polizeistreife ihn. Die Polizei hatte kurz zuvor noch rechtzeitig andere Verkehrsteilnehmer vor der herannahenden Gefahr gewarnt und deren Geschwindigkeit verringern können. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um eine bezahlte Personenbeförderung handelte und der Fahrer Berufskraftfahrer war.

Er gab an, nach Navi gefahren zu sein. Ihn erwarten eine Anzeige und ein Fahrverbot.

Seine vier Fahrgäste kamen mit einem Schrecken davon und wurden zur Sicherheit von der Polizei nach Hause gebracht. Wegen der Länge der Falschfahrt sucht die Autobahnpolizei Oldenburg weitere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise von dem Falschfahrer gefährdet wurden. Hinweise nimmt sie unter der Telefonnummer 04402-9330 entgegen.


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