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Feuer bei der Salzgitter AG: Brand unter Kontrolle

Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen. Mittlerweile wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Es fänden noch Nachlöscharbeiten statt.

von Anke Donner


Der Band ist mittlerweile unter Kontrolle. Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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06.11.2020

Salzgitter. Seit dem gestrigen Donnerstag waren mehrere Feuerwehren im Großeinsatz auf dem Gelände der Salzgitter AG. Auf dem dortigen Schrottplatz kam es zu einem Feuer. Rund 3.000 Quadratmeter Schrott standen in Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Bürger angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wie die Warn-App Nina mitteilt, ist der Brand mittlerweile unter Kontrolle. es fänden noch Nachlöscharbeiten statt.



Offenbar habe dort ein großer Haufen an Altmetallen und Autos gebrannt. Mehrere Feuerwehren aus Salzgitter, unter anderem die Berufsfeuerwehr und die Werksfeuerwehr der Salzgitter AG waren im Einsatz. Auch Freiwillige Feuerwehren und das Technische Hilfswerk unterstützten bei der Brandbekämpfung. Die Rauchschwaden waren kilometerweit über Salzgitter und Wolfenbüttel zu sehen.

20 Uhr:
Auch mehrere Stunden nach Ausbruch des Feuers schlagen die Flammen noch meterhoch. Marcus Spiller, Pressesprecher der Berufsfeuerwehr Salzgitter, geht davon aus, dass der Einsatz noch viele Stunden andauert. Man plane einen Schichtwechsel ein.


Auch am Abend schlagen noch Flammen hoch in den Himmel. Foto: Rudolf Karliczek


18 Uhr:
Noch immer schlagen Flammen in den nächtlichen Himmel, vermutlich werden die Löscharbeiten noch einige Stunden andauern. Die Flammen schlagen teilweise so hoch, dass sie außerhalb des Firmengeländes noch zu sehen sind. Wie die Feuerwehr mitteilte, sind rund 60 Kräfte im Einsatz und versuchen, Herr über die Flammen zu werden, die mitunter eine Hitze von 1.000 Grad entwickeln. Das Feuer sei aber unter Kontrolle, derzeit laufen weitere Löscharbeiten. Die enorme Hitzentwicklung stellt die Kräfte aber dennoch vor Herausforderungen. Große Wassermengen seien erforderlich, um die Brandstelle herunterzukühlen. Kräfte, die direkt am Brandgeschehen sind, werden regelmäßig ausgelöst, weil die Hitzestrahlung immens ist. Schadstoffmessungen haben ergeben, dass keine Gefahr für die Anwohner besteht. Dennoch sollen weiterhin Fenster und Türen geschlossen gehalten werden. Verletzt wurde niemand.


Auf dem Gelände der Salzgitter AG ist es zu einem Feuerwehr gekommen. Foto: Rudolf Karliczek



14 Uhr:
Die Stadt Salzgitter twittert zu dem Einsatz, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Jedoch werden die Bürger aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da es zu einer sehr starken Rauchentwicklung in Richtung Osten kommt. Betroffen seien die Ortschaften Thiede, Drütte, Immendorf der Stadt Salzgitter, sowie der südliche Bereich der Stadt Braunschweig, der nördliche Bereich der Stadt und des Landkreises Wolfenbüttel sowie der nordwestliche Bereich des Landkreises Helmstedt. Die Feuerwehr führt Schadstoffmessungen durch. Die Löscharbeiten dauern an.

Aktualisiert, 6. November, 12:09 Uhr:



Die Warn-App Nina des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt Entwarnung. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden. Es fänden Nachlöscharbeiten statt. Es könne eventuell im Bereich des Geländes der Salzgitter Flachstahl GmbH zu Geruchsbelästigungen kommen. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Dieser Artikel wird aktualisiert.


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