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Feuer in der Nacht: Gartenlaubenanbau stand in Flammen



Wolfenbüttel

Feuer in der Nacht: Gartenlaubenanbau stand in Flammen


In der vergangenen Nacht musste die Feuerwehr zu einem umständlichen Einsatz ausrücken. Symbolfoto: Archiv
In der vergangenen Nacht musste die Feuerwehr zu einem umständlichen Einsatz ausrücken. Symbolfoto: Archiv Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. In der Nacht von Montag auf Dienstag, um kurz vor 2 Uhr, meldetet die Besatzung eines Polizeifahrzeugs, dass sich auf Streife zwischen den Ortschaften Adersheim und Leinde befand, einen weithin sichtbaren Feuerschein. Die Leitstelle in Braunschweig alarmierte daraufhin umgehend die Feuerwehren aus Adersheim, Leinde und Wolfenbüttel.



Nach kurzer Suche stand die genaue Örtlichkeit dieses Einsatzes fest. Es war eine Kleingartenkolonie in der Nähe der Kreuzung L495/B248, berichtet die Feuerwehr Wolfenbüttel. Dort brannten die Anbauten einer Gartenlaube. Ein überdachter Freisitz, ein Geräteschuppen und ein weiteres Häuschen standen bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand. Der Angriff auf das Feuer gestaltete sich zu Anfang etwas schwierig. Die betroffene Parzelle befand sich etwa 350 Meter von der Straße entfernt und konnte nur durch einen schmalen Fußweg erreicht werden.

Es wurde daher eine sogenannte „lange Wegstrecke“ aufgebaut, um damit das Löschwasser von Hydranten zu holen. Weiterhin wurde ein „Pendelverkehr“ mit den wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet. Ein Hydrant oder eine alternative Wasserquelle stand in der näheren Umgebung nicht zur Verfügung.


Nachalarmierungen nötig


Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Ortsfeuerwehr Fümmelse und aus Salzgitter die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Immendorf dazu gerufen. Die Kräfte aus Fümmelse brachten Atemschutzgeräteträger mit. Die Berufsfeuerwehr stellte ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasser zur Verfügung. Damit entfiel das Pendeln der Löschfahrzeuge mit Wassertank.

Das Feuer konnte nach etwa 1,5 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Personen wurden bei diesem Einsatz keine verletzt. Insgesamt waren sechs Trupps unter Atemschutz im
Einsatz. Es wurden zwei C-Rohre vorgenommen. Es waren etwa 60 Einsatzkräfte beteiligt.

Ebenfalls mit am Ort befand sich ein Rettungswagen des DRK Wolfenbüttel und zwei Fahrzeuge der Polizei. Die Polizei ermittelt zur Ursache des Brandes.


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