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Försterling: „Brauchen weiter Stunden für Sprachförderung“



Wolfenbüttel

Försterling: „Brauchen weiter Stunden für Sprachförderung“


Der FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling. Foto: FDP
Der FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling. Foto: FDP Foto: FDP

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Wolfenbüttel. Die Sprachlernklassen verschwinden wieder: Mehr als 200 Klassen landesweit, sieben in Wolfenbüttel werden mit Ende dieses Schuljahres aufgelöst. Den Grundgedanken hinter dem Entschluss der Landesregierung teilt Björn Försterling, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.



„Auch wir sind der Meinung, dass Sprachförderung nicht unbedingt in gesonderten Sprachlernklassen stattfinden muss. In einer Kombination von Förderstunden und dem Alltag, umgeben von deutschsprachigen Mitschülern, lernt ein Kind ebenso gut.“
Aber die Förderstunden müsse es eben auch geben. „Im vergangenen Schuljahr hatten wir landesweit 58.000 Stunden, im kommenden werden es zwölf Prozent weniger sein“, sagt Försterling. Er frage sich, wie der Rückgang zustande kommt. „Entsprechen diese zwölf Prozent der Anzahl Schüler, die die Schulen verlassen haben oder ausreichend Deutsch gelernt haben, um keine Förderung mehr zu brauchen? Oder müssen die Stunden nur eingespart werden, um für die Landtagswahl die Unterrichtsversorgung wieder auf ein erträgliches Niveau zu bringen?“ Wie die Zahlen zustande kommen, sei bisher unklar.

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