Geeinigt: Beschäftigte im Einzelhandel bekommen jetzt mehr Geld

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verkündet den Tarifabschluss mit der Arbeitgeberseite.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Region. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat sich am späten Montagabend nach vier Verhandlungsrunden mit der Arbeitgeberseite auf einen Tarifabschluss für die rund 300.000 Beschäftigten im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen geeinigt. Das berichtet Verdi in einer Pressemeldung.



Das Entgelt der Beschäftigten erhöht sich rückwirkend ab dem 1. August 2026 um drei Prozent sowie um weitere zwei Prozent zum 1. Mai 2027. In den unteren Entgeltgruppen und Ausbildungsvergütung konnte eine überproportionale Erhöhung erzielt werden. So wurde ein tariflicher Mindestlohn in Höhe von 14,20 Euro rückwirkend ab August 2026 und von 14,90 Euro ab Mai 2027 vereinbart.

"Es waren harte Verhandlungen"


Sabine Gatz, die Landesfachbereichsleiterin Handel in Niedersachsen-Bremen und gleichzeitig auch die Verdi-Verhandlungsführerin, erklärt „Es waren sehr harte Verhandlungen, die auf den letzten Metern noch zu scheitern drohten – doch es hat sich gelohnt. Das Ergebnis bringt, angesichts der steigenden Preise, die dringend benötigten finanziellen Entlastung bei den Beschäftigten. Unser Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, die durch ihren Einsatz, die Streiks und den Arbeitskampfwillen diesen Abschluss erst möglich gemacht haben.“