Gifhorn. Mit über drei Millionen Besucherinnen und Besuchern, über 4500 Seepferdchen-Abzeichen, 1.600 Freischwimmerabzeichen und stetigen Modernisierungen ist das Sport- und Freizeitbad Allerwelle seit 15 Jahren ein Herzstück der Gifhorner Freizeit- und Sportlandschaft. Pünktlich zum Jubiläum startet die Allerwelle am morgigen 1. Mai schwungvoll in die Freibadsaison. In Kürze wartet sie mit einem Webshop für Tickets und Kursbuchungen auf, wie die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung ankündigt.
Am 1. Mai 2011 fiel in der Allerwelle der offizielle Startschuss für den Badebetrieb mit einem Tag der offenen Tür und freiem Eintritt. Die Entscheidung für den Neubau war vier Jahre zuvor gefallen. Im Mai 2007 beschloss der Rat der Stadt Gifhorn, das alte Hallenbad aus dem Jahr 1973 durch einen Neubau zu ersetzen. Die Vorgabe des Stadtrates, den Betrieb des alten Bades bis zur Fertigstellung der heutigen Allerwelle aufrechtzuerhalten, wurde umgesetzt, genauso wie eine sehr kurze Projektzeit von vier Jahren vom Projektbeschluss über einen Architektenwettbewerb und den Bau bis zur Inbetriebnahme.
Seither bietet die Allerwelle für Groß und Klein das passende Angebot, mit Strömungskanal, Whirlpool, Massageliegen, Grotte oder Planschbecken. Das Therapiebecken mit höhenverstellbarem Boden ermöglicht ein abwechslungsreiches Kursprogramm, von Aquafitness bis zu Schwimmkursen für Kinder. Schwimmfans kommen zudem auf sechs 25-Meter-Bahnen auf ihre Kosten. Die Besonderheit: Wer auf all diese Annehmlichkeiten der Allerwelle im Sommer nicht verzichten möchte, kann diese auch während der Freibadsaison nutzen. Dann stehen außerdem im Freibad die 50-Meter-Bahnen, der Sprungbereich sowie das Nichtschwimmer- und Planschbecken zur Verfügung.
Saison startet morgen
Mit Blick auf die positive Wetterprognose eröffnete die Allerwelle trotz kühler Nächte in diesem Jahr bereits am 1. Mai die Freibadsaison. Seither gelten auch die Sommeröffnungszeiten, das heißt Montag bis Freitag ist von 6 bis 20 Uhr geöffnet, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 8 bis 20 Uhr. Geöffnet ist auch in diesem Jahr das Bistro in der Allerwelle, das Badegäste mit Speisen und Getränken versorgt.
Allerwelle geht mit der Zeit
Seit der Eröffnung 2011 ist die Allerwelle mit der Zeit gegangen. 2020 wurde das Kinderplanschbecken im Freibad neu gestaltet. Und auch für 2026 ist einiges geplant. Eine digitale Neuerung gibt es ab dem 26. Mai: Dann startet der neue Webshop. Badegäste können künftig Tickets, Kurse und Gutscheine bequem online buchen und per Kreditkarte bezahlen. Zeitgleich mit dem Onlinegang des Webshops startet die Anmeldung für alle Schwimmkurse bis Jahresende.
Dann ist das Hallenbad gesperrt
Auch baulich ist einiges geplant. In den kommenden Wochen werden die Instandsetzungsarbeiten am Dach mit letzten Arbeiten am Gründach des Funktionstraktes beendet. Eine Erneuerung erfahren die Klimaanlagen in den technischen Bereichen und die Lichtkuppeln der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen im Beckenbereich. Die Überarbeitung des Hubbodenbelags und weiterer technischer Einrichtungen im Hallenbadbereich sind vom 1. Juni bis voraussichtlich 14. Juni geplant. In dieser Zeit ist das Hallenbad gesperrt. Das Freibad bleibt unverändert geöffnet.

