Begrüßungsgeld für Neugeborene: AfD fordert Baby-Zuschlag von 250 Euro

Die Gifhorner Kreistagsfraktion der AfD stellt allerdings Bedingungen, die an die Prämie geknüpft seien.

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Symbolbild. | Foto: Pixabay

Gifhorn. Die AfD-Kreistagsfraktion beantragt für die anstehenden Haushaltsberatungen für 2021 ein "Begrüßungsgeld" für Babys in Höhe von 250 Euro. Die Neugeborenen müssten im Landkreis Gifhorn geboren werden. Wie der Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion Stefan Marzischewski-Drewes in einer Pressemitteilung berichtet, soll die Prämie an die Eltern ausgezahlt werden, insofern als mindestens ein Elternteil deutscher Staatsangehörigkeit sei und im Landkreis Gifhorn gemeldet sei. Auch das Baby müsse deutcher Staatsangehörigkeit sein und offiziell gemeldet. Die notwendigen Haushaltsmittel seien dafür in 2021 in den Haushalt einzustellen, so die Forderung der AfD.


Wer Anspruch auf das Begrüßungsgeld machen möchte, muss diese Bedingungen erfüllen: Mindestens ein Elternteil muss seinen dauerhaften Hauptwohnsitz im Landkreis Gifhorn haben und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Das Kind muss im Landkreis Gifhorn geboren und gemeldet sein. In ihrem Antrag beauftragt die AfD-Fraktion die Kreisverwaltung damit, die Höhe der dafür erforderlichen Mittel anhand der Geburtenzahlen 2020 zu schätzen. Nach Angaben der AfD-Fraktion werde der Finanzbedarf auf 300.000 Euro geschätzt.


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