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Carportbrand greift auf Wohnhaus über - Hund weckt Schlafende

von Alexander Dontscheff


Der Dachstuhl des Hauses musste mit der Drehleiter gelöscht werden. Fotos und Video: aktuell24/BM

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01.01.2020

Müden. Am heutigen Mittwochmorgen kam es zu einem Brand in einem Wohnhaus im Thielenkamp. Das Feuer griff dabei von einem Carport auf das Dach des Hauses über. Offenbar konnte der aufmerksame Hund des Hauses Schlimmeres verhindern. Verletzt wurde niemand.


Im Haus befanden sich vier Erwachsene und fünf Kinder, die gemeinsam Silvester gefeiert hatten. Zirka um 7 Uhr morgens weckte "Jimmy", der Hund des Hauses, die beiden Gäste, die im Erdgeschoss schliefen. Der Hund habe keine Ruhe gegeben, bis die beiden aufgestanden seien. Nach Öffnen eines Fensters bemerkten sie den Rauchgeruch und kurz danach das brennende Carport. Die Personen im Obergeschoss wurden geweckt und die Feuerwehr alarmiert. Alle konnten sich unverletzt ins Freie begeben. Auch die beiden Bewohner der anderen Doppelhaushälfte wurden geweckt, so dass diese das Gebäude unverletzt verlassen konnten.

Aufgrund von Nebel und Straßenglätte hatte die Feuerwehr Probleme bei der Anfahrt zum Einsatzort. Das Feuer griff vom Carport auf das Haus über und setzte den Dachstuhl in Brand. Eine Drehleiter aus Gifhorn wurde zusätzlich zu den Kräften aus Meinersen alarmiert. Das Feuer wurde gelöscht. Zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse.


Hund "Jimmy" hat wohl Schlimmeres verhindert. Foto:



Aktualisiert:

Wie die Feuerwehr Meinersen berichtet, wurden die Flammen von außen - aber auch unter schwerem Atemschutz im Innenangriff – bekämpft. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf die andere Doppelhaushälfte übergriffen. Dennoch entstand erheblicher Sachschaden, die betroffene Doppelhaushälfte wurde vollkommen zerstört. Die Feuerwehr war mit über 80 Mann – darunter 20 Atemschutzgeräteträger - im Einsatz, dazu kamen noch mehrere Beamte der Polizei sowie der Rettungswagen der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes aus Gifhorn für die Eigensicherung der Einsatzkräfte. In den späten Vormittagsstunden war der Einsatz beendet, die Feuerwehr Müden übernahm eine Brandwache. Die Ermittlungen zu Brandursache laufen noch, die Polizei hat – wie in solchen Fällen üblich – eine Beschlagnahme des unbewohnbaren Hauses vorgenommen.

Aktualisiert (14 Uhr):

Wie nun die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, ist das Dach des Gebäudes einsturzgefährdet. Die Brandursache ist zur Zeit unbekannt. Der Brandort wurde nach der Aufnahme durch die eingesetzten Beamten beschlagnahmt. Es ist ein Sachschaden von mindestens 200.000Euro entstanden.

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