Mit Holz beladener LKW ging auf Firmengelände in Flammen auf

Mehrere Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz waren im Einsatz.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

Schwülper. In der Nacht zum heutigen Donnerstag wurden die Feuerwehren Walle‑Rothemühle, Lagesbüttel und Groß Schwülper um 0:47 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Hafenstraße nach Walle alarmiert. Bereits auf der Anfahrt verdichteten sich die Hinweise auf ein tatsächliches Brandereignis. Über den Einsatz berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: In einer überdachten Ladezone eines Gewerbebetriebes brannte ein LKW. Eine erste Erkundung ergab, dass das Fahrzeug überwiegend mit Holz beladen war, wodurch sich der Brand schnell ausbreiten konnte.

Löschangriff unter schwerem Atemschutz


Unmittelbar wurde ein Löschangriff unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Ein erster Trupp begann die Brandbekämpfung. Kurze Zeit später wurden insgesamt drei weitere Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, um die Flammen einzudämmen und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens der Feuerwehren habe eine deutliche Brandausweitung auf das Firmengebäude erfolgreich verhindert werden können.

Da zunächst unklar war, wie lange die Nachlöscharbeiten andauern würden, wurde im weiteren Verlauf zusätzlich der Löschzug 3 der Samtgemeinde Papenteich mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.

„Feuer aus“ um 2 Uhr


Um 2 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend suchten die Einsatzkräfte nach verbliebenen Glutnestern, die gezielt abgelöscht wurden. Gegen 2:40 Uhr war der Einsatz beendet und die ehrenamtlichen Kräfte konnten einrücken. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bevor für die Ehrenamtlichen jedoch Feierabend war, mussten die eingesetzten Fahrzeuge noch vollständig neu bestückt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden — ein unverzichtbarer Teil der Feuerwehrarbeit, der oft erst nach dem eigentlichen Einsatz beginnt. Neben den Feuerwehren waren auch die Polizei sowie ein Rettungswagen des DRK vor Ort.