Waldbrand bei Hankensbüttel: Feuer vernichtet 2.500 Quadratmeter Fläche

Am Montagnachmittag kam es zu einem Waldbrand, etwa 2.500 Quadratmeter Waldfläche wurden dabei vernichtet.

Am Montagnachmittag kam es zu einem Waldbrand.
Am Montagnachmittag kam es zu einem Waldbrand. | Foto: Kreisfeuerwehr Gifhorn

Zittel. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes mehrerer Feuerwehren konnte am Montagnachmittag ein drohender Waldbrand nahe des Forsthauses Zittel in der Samtgemeinde Hankensbüttel eingedämmt werden. Das berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn.



Gegen 15:30 Uhr meldete die Waldbrandzentrale eine Rauchentwicklung im Waldgebiet an der Bundesstraße 4. Daraufhin wurden zunächst der 2. Zug mit den Ortsfeuerwehren Sprakensehl, Behren und Bokel, sowie der 3. Zug mit den Ortsfeuerwehren Steinhorst, Lingwedel und Repke alarmiert.

Feuer breitete sich schnell aus


Der zuständige Waldbrandbeauftragte stand beratend zur Seite.
Der zuständige Waldbrandbeauftragte stand beratend zur Seite. Foto: Kreisfeuerwehr Gifhorn


Bereits auf der Anfahrt war für Einsatzleiter Mathis Niebuhr, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Sprakensehl, eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Vor Ort bestätigte sich ein Bodenfeuer, das sich rasch weiter in den Wald auszubreiten drohte. „Die Flammen zogen bereits in das Waldgebiet hinein, sodass ich umgehend die Alarmstufe erhöhte und weitere Einsatzkräfte nachforderte“, so Niebuhr.


Auch eine Drohne war im Einsatz.
Auch eine Drohne war im Einsatz. Foto: Kreisfeuerwehr Gifhorn


Zur Unterstützung wurde der 1. Zug mit den Ortsfeuerwehren Hankensbüttel, Schweimke und Wierstorf hinzugezogen. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Durch ihr schnelles und koordinertes Handeln, konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden – etwa 2.500 Quadratmeter Waldfläche wurden jedoch in Mitleidenschaft gezogen.


Eine lange Wegstrecke zur Wasserversorgung durch den Wald wurde aufgebaut.
Eine lange Wegstrecke zur Wasserversorgung durch den Wald wurde aufgebaut. Foto: Kreisfeuerwehr Gifhorn


Für die Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit drei Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Zusätzlich wurde eine lange Wegstrecke zur Wasserversorgung durch den Wald aufgebaut. Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem Löschrucksäcke, Feuerpatschen sowie D-Schläuche zum Einsatz. Letztere erwiesen sich mit ihrem geringen Durchmesser und damit einhergehendem sparsamen Wasserverbrauch, sowie der vergleichweise einfachen Handhabe als besonders geeignet für den Einsatz im unwegsamen Gelände.


Drohne im Einsatz


Die Bereitschaft Nord des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die medizinische Absicherung und Versorgung der Einsatzkräfte, insbesondere mit Getränken.

Der zuständige Waldbrandbeauftragte stand beratend zur Seite. Unterstützung erhielt die Einsatzleitung zudem durch die Drohneneinheit der Kreisfeuerwehr, die Wärmebilder und Übersichtsaufnahmen bereitstellte. Auch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei war vor Ort.

Nach intensiven Nachlöscharbeiten und Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera, konnte gegen 17:30 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Eine abschließende Brandnachschau wird am Abend durch die Feuerwehr Sprakensehl durchgeführt.