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Einstimmig für mehr Elektromobilität

von Alec Pein


Symbolfoto: Alec Pein
Symbolfoto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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22.09.2016

Goslar. Der Erstellung eines kommunalen Elektromobilitätskonzepts im Rahmen des Förderprogrammes „Kommunale Plattform Elektromobilität Harz“ hat der Rat am Dienstag zugestimmt.


Dabei geht es bei der "Kommunalen Plattform Elektromobilität Harz" vorerst um ein Konzept, das die Bestrebungen der Projektpartner Landkreis Goslar, Berg- und Universitätsstadt Clausthal und dem Landkreis Osterode im Bereich der Elektromobilität vorerst innerhalb eines Konzeptes bündeln soll. Für das Konzept, das fast 80.000 Euro kosten soll, liegt bereits eine Förderzusage über knapp 64.000 Euro vor. Erstellen soll es die TU Clausthal beziehungsweise das Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN). Die Differenz zwischen Fördersumme und tatsächlichen Kosten kann nach derzeitiger Planung durch den Energie Ressourcen Agentur Goslar e.V. und die Stadtbus GmbH mit je 8.000 Euro gedeckt werden.

Elektrofahrzeuge für Kommunen und ÖPNV


Die Antragsteller gehen davon aus, dass durch die Elektromobilität als „Systeminnovation“ Veränderungen bei Automobil-, Energie und auch Tourismuswirtschaft mit sich bringen wird, die auch Einfluss auf die Kommunen hätte. Ziel ist es, das neue Elektromobilitätskonzept mit 100 Prozent regional erzeugtem, regenerativem Strom zu verbinden. In einem ersten Schritt sollen die Möglichkeiten des Einsatzes von Elektrofahrzeugen in den kommunalen Flotten geprüft. Weitere Elektrofahrzeuge könnten ebenso im öffentlichen Nahverkehr zum Einsatz kommen. Elektronisch betriebene Fahrzeuge sollen Stück für Stück Diesel- und Benzinfahrzeuge ersetzen. Konkret in Planung sind ist bereits die Beschaffung eines Elektroomnibusses für die Stadtbusflotte, der im Innenstadtbereich zum Einsatz kommen soll, sowie die Entwicklung eines E-Carsharing Systems in Clausthal.


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