Goslarer Tierheim bekommt mehr Geld

Die laufenden Kosten konnten durch das Tierheim nicht mehr gedeckt werden.

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Das Tierheim in Goslar soll mehr Geld bekommen.
Das Tierheim in Goslar soll mehr Geld bekommen. | Foto: Anke Donner)

Goslar. Das Tierheim Goslar soll zukünftig mehr Geld von der Stadt bekommen. Darauf einigte sich der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung. Demnach sollen der Einrichtung jährlich statt 59.100 Euro nun 71.600 Euro für die Aufnahme und Unterbringung von Fundtieren gewährt werden.



Seit 1994 besteht zwischen der Stadt und dem Tierschutzverein Goslar und Umgebung e.V., der das Tierheim unterhält, ein sogenannter "Fundtiervertrag". Mit diesem Vertrag überträgt die Stadt Goslar dem Tierschutzverein gegen Gewährung einer jährlichen Kostenpauschale die Unterbringung, Versorgung, Pflege und Vermittlung von Tieren, die im Goslarer Stadtgebiet aufgefunden werden. Die Unterbringung von Fundtieren ist eine Pflichtaufgabe, zu deren Erfüllung die Stadt Goslar als zuständige Behörde verpflichtet ist, die sie aber Dritten übertragen kann.

Kosten können nicht mehr gedeckt werden


In eben diesem Fundtiervertrag ist geregelt, dass die Überprüfung des Betrages alle drei Jahre, erstmalig 2021, erfolgt. Aktuell beträgt die Kostenpauschale jährlich 59.100 Euro. Im September vergangenen Jahres hat der Tierschutzverein dann einen erhöhten Finanzbedarf dargelegt und eine Erhöhung um 15.000 Euro jährlich beantragt. Eine Überprüfung des Bedarfes habe ergeben, dass es in den Jahren 2019, 2020 und 2021 eine deutliche Finanzierungslücke gab und die Kosten der Fundtierbetreuung nicht mehr gedeckt werden konnten.


Von den 15.000 Euro, die nun mehr an das Tierheim gezahlt werden, übernimmt die Stadt Seesen als weiterer Vertragspartner des Tierschutzvereins 2.500 Euro. Auf die Stadt Goslar entfallen somit noch 12.500 Euro.


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