Goslar. Ein besonderer Blickfang schmückt in den kommenden Wochen die Hokenstraße: Unter dem Motto „Regenschirmgasse Hokenstraße“ werden im Auftrag der Stadt Goslar ab Dienstag, 22. September, entlang und über der rund 160 Meter langen Fußgängerzone farbenfrohe Regenschirme aufgehängt. Darauf weist die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung hin.
Die Aktion soll einen sichtbaren und fröhlichen Akzent setzen und dazu beitragen, die Hokenstraße attraktiver zu gestalten und sichtbarer zu machen. „Mit der Regenschirmgasse wollen wir einen unkomplizierten und zugleich wirkungsvollen Akzent setzen. Die Hokenstraße bekommt damit für einige Wochen ein ganz neues Gesicht“, so die Stadtverwaltung. Die Aktion soll bis zur Aufhängung der Weihnachtsbeleuchtung laufen.
Verkehrssicherheit berücksichtigt
Zudem wird die erforderliche Verkehrssicherheit berücksichtigt: Die vorhandenen Querverbindungen befinden sich so hoch, dass auch mit den herunterhängenden Regenschirmen die erforderliche Durchfahrtshöhe von mindestens 4,50 Metern jederzeit gewährleistet bleibt. Für die Umsetzung der Aktion sind Kosten von rund 7.000 Euro vorgesehen. Eine Wiederholung der Aktion im nächsten Jahr ist bereits angedacht.
Insgesamt gibt es elf Querverbindungen über die Breite der Hokenstraße. An diesen werden die Regenschirme befestigt – analog zur Aufhängung der Weihnachtsbeleuchtung. So entsteht ein abwechslungsreiches „Dach aus Regenschirmen“, das der Straße künftig temporär ein neues, besonderes Erscheinungsbild verleiht.
So entstand die Idee
Die Idee entstand bei der Veranstaltung „Revitalisierung Hokenstraße“ im vergangenen Juli. Dort kamen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sowie Gewerbetreibende der Hokenstraße mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt zusammen. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Frage, wie die Hokenstraße sichtbarer und attraktiver gestaltet werden kann. Angesichts zunehmender Leerstände besteht ein besonderes Interesse daran, positive Impulse für die Straße zu setzen. Die Anregung, mit aufgehängten Regenschirmen einen farbenfrohen Blickfang zu schaffen, wurde dabei von den Anrainerinnen und Anrainern eingebracht.

