Informationsabend zu den Maßnahmen in der östlichen Altstadt


In diesem Gebiet werden derzeit erste Untersuchungen durchgeführt. Foto: Stadt Goslar
In diesem Gebiet werden derzeit erste Untersuchungen durchgeführt. Foto: Stadt Goslar | Foto: Stadt Goslar

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Goslar. Die Stadt Goslar beabsichtige mit der Erweiterung des bestehenden Sanierungsgebietes „Altstadt – östlicher Teil“ einen weiteren Bereich der Altstadt durch den Erhalt von Städtebauförderungsmittel in seinen strukturellen und städtebaulichen Verhältnissen aufzuwerten. Am 13. März findet zwischen 18 und 20 Uhr im Energie- Forschungszentrum Niedersachsen eine Informationsveranstaltung statt, so die Stadt.


Das geplante Gebiet grenzt an das bestehende Sanierungsgebiet „Altstadt - östlicher Teil“ an und solle den Bereich zwischen Breiter Straße, Hoher Weg und Glockengießer Straße umfassen. Die Gebietseinteilung sei noch nicht abschließend festgelegt und könne durch künftige Überarbeitungen abgeändert werden. Im Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ liege der Fokus auf bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtkernen und –bereichen. Im Rahmen dieses Programms solle über die jeweiligen Einzeldenkmäler, Straßen und Plätze hinaus ihre bauliche und strukturelle Eigenart und Geschlossenheit erhalten und zukunftsweisend weiterentwickelt werden.

Auch private Maßnahmen notwendig


Hierzu seien nicht nur öffentliche sondern auch private Maßnahmen notwendig. Vor diesem Hintergrund werde derzeit eine vorbereitende Untersuchung von der Sweco GmbH aus Hannover erarbeitet, die die städtebaulichen Missstände und baulichen Mängel zur Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufzeigen solle. Die Bürgerinfo-Veranstaltung soll einen ersten Überblick über das zukünftige Sanierungsgebiet geben und über förderfähige und nicht-förderfähige Maßnahmen insbesondere im privaten Bereich aufklären. Ziel der Veranstaltung sei eine frühzeitige Beteiligung und Information der Goslarer Bürgerinnen und Bürger. Es solle zunächst ein erster Zwischenstand der vorbereitenden Untersuchung präsentiert werden. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung stünde genügend Zeit für Nachfragen zur Verfügung.