Othfresen. Die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen, die im Herbst vergangenen Jahres auf dem gesamten Gelände der ehemaligen Erzaufbereitungsanlage der Grube Ida in Othfresen durchgeführt wurden, stimmen positiv. Die Gutachter sehen keine Gefährdung für die auf den Grundstücken lebenden und arbeitenden Menschen sowie die Gewässer. Dies berichtet der Landkreis Goslar.
Auf dem jüngst von einem Großbrand betroffenen Grundstück, das für die Lagerung von Abfällen genutzt wird, wurden kurzfristig zusätzliche Proben entnommen und analysiert. Nach Aussage des eingeschalteten Sachverständigen konnten auch dort keine Hinweise für eine Beeinträchtigung der Gewässer durch Schaumlöschmittel oder andere Schadstoffe festgestellt werden.
Handlungsbedarf sieht der Landkreis jedoch hinsichtlich der abgebrannten Lagerhalle und der unsachgemäß gelagerten Abfälle. Experten der Gewerbeaufsicht Braunschweig und des Niedersächsischen Umweltministeriums haben sich deshalb mit Vertretern der Gemeinde Liebenburg und des Landkreises Goslar zur weiteren Vorgehensweise abgestimmt. Gegenwärtig wird ein Konzept für den Abriss des Gebäudes und die Entsorgung der Abfälle erarbeitet.
Nach Bodenuntersuchungen in der "Grube Ida": Testergebnis liegt vor
Von der alten Erzaufbereitungsanlage gehe keine unmittelbare Gefahr aus.
Im Herbst vergangenen Jahres wurden auf dem gesamten Gelände der ehemaligen Erzaufbereitungsanlage der Grube Ida in Othfresen Bodenuntersuchungen durchgeführt. | Foto: Landkreis Goslar
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