Pappeln am Trebnitzer Platz werden aus Sicherheitsgründen gefällt

Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, starten die zirka einwöchigen Arbeiten am 30. Oktober.

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Symbolfoto. | Foto: Anke Donner

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Goslar. Ende Oktober lassen die Stadt Goslar und die Goslarer Wohngesellschaften die verbliebenen Pyramidenpappeln entlang der Ostseite des Sportplatzes am Trebnitzer Platz aus Gründen der Verkehrssicherheit fällen. Die Maßnahme ist aufgrund der eingeschränkten Stand- und Bruchsicherheit der Bäume erforderlich und erfolgt auf Grundlage eines fachlichen Gutachtens. Darüber informierte die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung.



Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, starten die zirka einwöchigen Arbeiten am 30. Oktober. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 12.000 Euro, die aufgrund der Eigentumsverhältnisse als Grenzbäume zwischen Stadt und Wohngesellschaften geteilt werden. Während der Arbeiten kann es zu Lärmbelästigungen durch den Einsatz von Kettensägen kommen. Außerdem ist der Wäscheplatz vorübergehend nicht nutzbar.

Fällung aus Sicherheitsgründen erforderlich


Die Pyramidenpappeln standen ursprünglich auf der gesamten Ostseite des Sportplatzes. Nach der Entfernung der nördlich gelegenen Bäume sind zwischenzeitlich zwei weitere Pappeln infolge von Sturmeinwirkung umgestürzt.
Die durchgeführte Begutachtung der verbliebenen Bäume bestätigt, dass die Pappeln durch ausgeprägte Kernfäuleprozesse nur eingeschränkt kontrollierbar sind. Dadurch kann die erforderliche Stand- und Bruchsicherheit der Bäume langfristig nicht gewährleistet werden. Bei stärkerem Winddruck erhöht sich das Risiko zusätzlich.


Keine Ersatzpflanzung vorgesehen


Eine Ersatzpflanzung ist nach der Fällung der Pappeln nicht vorgesehen. Grund dafür ist der bereits vorhandene, gut entwickelte Bewuchs im Bereich der Bäume. Dort haben sich insbesondere Hainbuchen und junge Ahornbäume entwickelt.

Diese natürliche Verjüngung bietet die Grundlage für die Entwicklung einer artenreichen Baum-Strauch-Hecke. Dass sich der Bereich nach der Entfernung der Pappeln positiv entwickeln kann, zeigt bereits der nördliche Abschnitt des Sportplatzes. Dort wurden die Pappeln vor rund acht Jahren entfernt. Inzwischen hat sich dort ein vielfältiger und gut entwickelter Gehölzbestand gebildet.