Landkreis investiert Millionen in seine Straßen - Hier erfährt man wo

Das Kreisstraßeninvestitionsprogramm 2027 bis 2030 wurde kürzlich vom Kreistag beschlossen.

In den kommenden Jahren investiert der Landkreis Goslar weiterhin in seine Kreisstraßen. Symbolfoto:
In den kommenden Jahren investiert der Landkreis Goslar weiterhin in seine Kreisstraßen. Symbolfoto: | Foto: Landkreis Goslar / Sobotta

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Goslar. Ein klares Signal für eine moderne Verkehrsinfrastruktur hat der Kreistag in seiner letzten Sitzung der aktuellen Wahlperiode gesetzt. Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Kreistages das Kreisstraßenbau- und Investitionsprogramm für die Jahre 2027 bis 2030. Darüber informiert der Landkreis Gosar in einer Pressemitteilung.



Damit ist der Weg frei für gezielte Sanierungen und Erneuerungen auf Streckenabschnitten mit besonders hohem Handlungsbedarf. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die kommenden vier Jahre beläuft sich auf rund 8,45 Millionen Euro inklusive Planungskosten.

K55 macht den Auftakt


Den Auftakt der Maßnahmen bildet im kommenden Jahr der Ausbau und die Sanierung der Kreisstraße 55 in Herzog-Julius-Hütte mit veranschlagten Kosten in Höhe von rund 204.000 Euro.

In den Jahren 2028 und 2029 folgen umfangreiche Vorhaben im Stadtgebiet Bad Harzburg sowie im Westteil des Landkreises. Größtes Einzelprojekt ist dabei der zweite Bauabschnitt im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt Bettingerode im Verlauf der K30 mit Gesamtkosten in Höhe von 2,89 Millionen Euro. Für rund 518.00 Euro soll die K67 auf dem Abschnitt von Alt Wallmoden bis zur Kreisgrenze Salzgitters saniert werden. Für die Instandsetzung der K30 zwischen Bettingerode und Lochtum hat der Landkreis in den Jahren 2028/2029 circa 474.000 Euro eingeplant. Mit einer Summe von 352.000 Euro soll im oben genannten Zeitfenster auch die K58 von Engelade nach Bilderlahe in Schuss gebracht werden.

Für den Zeitraum 2029/2030 sind Straßenbaumaßnahmen mit einem Volumen von über 2,7 Millionen Euro geplant. Vorgesehen sind die Sanierung der K1 von Langelsheim nach Jerstedt (rund 964.000 Euro), die Instandsetzung der K4 von der Kreisgrenze bei Salzgitter bis zur L500 (rund 282.000 Euro) sowie die K40 im Verlauf von der L521 bis nach St. Andreasberg (rund 379.000 Euro). Hinzu kommen mehrere Abschnitte der K58 im Bereich Seesen: von Bilderlahe bis zur K53, von der K66 bis Rhüden sowie der Abschnitt von K53 bis zur K66 mit zusammen rund 1,15 Millionen Euro.

Abschluss der Vierjahresplanung


Den Abschluss der Vierjahresplanung bilden ab 2030 Arbeiten an der K2 zwischen Dörnten und Heißum (rund 405.000 Euro), an der K27 von Vienenburg nach Lochtum (rund 542.000 Euro) sowie an der K64 von Kirchberg bis zur K61 (rund 294.000 Euro).


Landrat Dr. Alexander Saipa begrüßt den einstimmigen Beschluss und die kontinuierlichen Investitionen ausdrücklich: „Ein gut ausgebautes und sicheres Straßennetz ist entscheidend für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Wirtschaft. Um unseren Kreishaushalt trotz dieser Millioneninvestitionen nicht über Gebühr zu belasten, nutzen wir konsequent externe Förderprogramme. Vor allem das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität ist hierbei ein unverzichtbarer Hebel, da für förderfähige Abschnitte Zuschüsse von bis zu 100 Prozent möglich sind.“

Unterhaltungsarbeiten parallel


Neben den Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur wurden auch Förderungen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) berücksichtigt. Parallel zum beschlossenen Investitionsprogramm führt der Landkreis die laufende bauliche Unterhaltung des insgesamt rund 156 Kilometer langen Kreisstraßennetzes und der kreiseigenen Brückenbauwerke fort.

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