Verspäteter Grundschul-Umzug: Das ist der Grund

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres gibt es schlechte Nachrichten: Der Bezug des Neubaus der Grundschule an der Oker verzögert sich.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Goslar. Der Bezug des Neubaus der Grundschule Oker kann erst am 15. September erfolgen. Grund hierfür ist eine Lieferverzögerung bei einer sicherheitsrelevanten technischen Komponente, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.



Baulich werde der Neubau nach aktuellem Stand in weiten Teilen planmäßig fertiggestellt. Die Verzögerung betreffe damit nicht die Bauausführung selbst, sondern ein notwendiges Modul für die Sprachalarmierungsanlage, die Bestandteil der Brandmelde- und Alarmierungstechnik des Gebäudes ist. Während der Bauphase sei in Abstimmung zwischen dem Goslarer Gebäudemanagement (GGM) und der Schulleitung entschieden worden, die klassische Brandmeldeanlage um eine moderne Sprachalarmierung zu erweitern. Diese ermögliche es, neben der automatischen Brandalarmierung auch gezielte Sprachdurchsagen – beispielsweise für besondere Gefahrenlagen – auszulösen und stelle damit eine zeitgemäße Ergänzung des Sicherheitskonzepts der Schule dar.

Bauabnahme nicht möglich


Die Ausstattung weiterer Schulen mit dieser Technik sei ebenfalls vorgesehen; an der Wortschule wurde sie bereits umgesetzt. Das GGM habe jedoch kürzlich die Information erhalten, dass das für die Inbetriebnahme der Sprachalarmierungsanlage notwendige Modul erst mit einer Verzögerung von vier Wochen geliefert werden kann. Ohne dieses Modul könne die Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlage nicht vollständig installiert und in Betrieb genommen werden. Eine Bauabnahme und die anschließende Nutzungsfreigabe des Gebäudes seien daher aus sicherheitsrechtlichen Gründen nicht möglich. Darüber hinaus sei trotz rechtzeitiger Ausschreibung nach Angaben der Lieferanten auch beim Inventar mit möglichen Lieferverzögerungen zu rechnen.

So soll es weitergehen


Alle Faktoren seien gemeinsam mit der Schulleitung besprochen worden. Einvernehmlich sei festgehalten worden, dass der Neubau erst dann bezogen wird, wenn die Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlage vollständig installiert, erfolgreich in Betrieb genommen und das notwendige Inventar vollständig vorhanden ist. Damit solle sichergestellt werden, dass der Schulbetrieb von Beginn an unter sicheren und optimalen Bedingungen stattfinden kann. Bis dahin könne die Schule die bestehenden Container weiterhin nutzen. Diese würden erst
zurückgebaut, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

Auch für die Mittagsverpflegung sei gemeinsam mit der Schulleitung eine Übergangslösung gefunden worden. Bis zum Umzug erhalten die Schülerinnen und Schüler demnach vom Caterer Lunchpakete, die im Bürgertreff eingenommen werden können.

Themen zu diesem Artikel


Schule Schule Goslar Feuer Feuer Goslar