Goslar. Das 45. Goslarsche Pancket findet zwar erst im nächsten Jahr statt, dennoch steht der Ehrengast mit Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender des Rüstungs- und Technologiekonzerns Rheinmetall AG, bereits fest. Am Freitag, 12. März 2027, wird Armin Papperger in der Kaiserpfalz Goslar als Ehrengast empfangen und die Festrede halten. Das berichtet die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung.
Dazu sagte der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG: „Ich bin dankbar für die Einladung zum Goslarschen Pancket und freue mich darauf, als Ehrengast an dieser besonderen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen. Ich werde mich bemühen, die Brücke zwischen der geschichtsträchtigen Tradition Goslars und den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu schlagen.“
Eine mittelalterliche Tradition
Seit 1967 lädt die Stadt Goslar an eine mittelalterliche Tradition anknüpfend rund 200 Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien zum Festmahl im mittelalterlichen Stil ein. Das Pancket gibt den Gästen die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Geschäftliches so zu besprechen, wie es im Mittelalter der Rat mit Kaufleuten von nah und fern bei einem Glas Wein oder Bier getan hat. Ein mittelalterlich inspiriertes Drei-Gänge-Menü bietet Zeit zum Netzwerken.
Armin Papperger ist Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG und zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der europäischen Verteidigungsindustrie. In der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ist er zudem Präsident des gleichnamigen Bundesverbands.
An der Spitze des Konzerns
Der Maschinenbauingenieur begann seine Laufbahn 1990 bei Rheinmetall und übernahm im Laufe seiner Karriere verschiedene Führungspositionen im Unternehmen. Seit 2013 steht er an der Spitze des Konzerns und treibt dessen strategische Weiterentwicklung sowie den Ausbau internationaler Geschäftsaktivitäten voran. Unter seiner Führung hat sich Rheinmetall zu einem der bedeutendsten Anbieter von Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien in Europa entwickelt. Medien beschreiben ihn immer wieder als das industrielle Gesicht der Zeitenwende.
