Großalarm: Fahrzeuge krachen auf A39 zusammen - Sechs Verletzte

Der Feuerwehr wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten gemeldet.

Ein Aufgebot an Rettungskräften war vor Ort.
Ein Aufgebot an Rettungskräften war vor Ort. Foto: Feuerwehr Helmstedt

Lehre. Am heutigen Sonntag gegen 13:27 Uhr wurden die Feuerwehren in der Einheitsgemeinde Lehre auf die A39 in Fahrtrichtung Braunschweig zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Dieser sollte sich im Bereich der Anschlussstelle Scheppau zugetragen haben. Nach ersten Meldungen hätten sich zwei Fahrzeuge dabei überschlagen. Noch während sich die ersten Einsatzkräfte auf dem Weg befanden, wurde aufgrund der wahrscheinlichen Anzahl von Verletzten das Einsatzstichwort auf MANV (Massenanfall von Verletzten) erhöht, und somit weitere Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert. Dies teilte die Feuerwehr mit.


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Nach der ersten Lageerkundung konnte keine eingeklemmte Person festgestellt werden. Insgesamt wurden sechs Personen bei diesem Unfall verletzt und wurden zur weiteren Kontrolle in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr führte das Batteriemanagement durch, sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Die Autobahn musste während der Maßnahmen voll gesperrt werden.

Ein Fahrzeug landete neben der Fahrbahn.
Ein Fahrzeug landete neben der Fahrbahn. Foto: Feuerwehr Helmstedt



Etliche Einsatzkräfte vor Ort


Im Einsatz waren die Wehren aus Flechtorf, Wendhausen, Lehre, Rettungswagen aus Wendhausen und Wolfsburg sowie Notärzte aus Wendhausen und Wolfsburg. Die Kräfte der Kreisfeuerwehr, die Führungskräfte der Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr sowie die weiteren Rettungswagen konnten ihre Anfahrt abbrechen. Weiterhin waren der Kreisbrandmeister und mehrere Streifenwagen vor Ort.

Aktualisiert: Mittlerweile gibt es weitere Details zu dem Unfall. Ein Fahrer war mit 200 km/h unterwegs. Er krachte in ein Auto, in dem auch eine Mutter mit ihrem Säugling saß.

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