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Großfeuer in Schöppenstedt: Rund 140 Kräfte im Einsatz



Wolfenbüttel

Großfeuer in Schöppenstedt: Rund 140 Kräfte im Einsatz

Über die Warn-App NINA werden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

von Anke Donner und Phil-Kevin Lux


In Schöppenstedt kam es in der Nacht zu einem Großfeuer, 140 Kräfte sind im Einsatz.
In Schöppenstedt kam es in der Nacht zu einem Großfeuer, 140 Kräfte sind im Einsatz. Foto: Phil-Kevin Lux

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Schöppenstedt. Am frühen Dienstagmorgen um kurz nach 3 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Schöppenstedt in den Schwarzen Weg alarmiert. In einem Gebäude, in der hunderte Autoreifen gelagert werden, war ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Kräfte hatte sich das Feuer bereits stark ausgebreitet.



Wie Jan Fischer, Brandmeister der Samtgemeinde Elm-Asse, erklärt sei man anfangs von einem Standardfeuer ausgegangen. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurden unter dem Einsatzstichwort Großfeuer weitere Kräfte nachalarmiert. Derzeit befinden sich laut Fischer etwa 140 Einsatzkräfte aus der Samtgemeinde Elm-Asse und der Feuerwehr Evessen vor Ort. Außerdem wurde die Technische Einsatzleitung, die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises aus Schladen und der Versorgungsfachzug hinzugezogen. Auch das DRK ist am Einsatzort, Verletzte gab es aber keine, so Fischer.

Wie Fischer weiter erklärt, werden sich die Löscharbeiten noch bis in die Mittagsstunden hinziehen. Wie schnell die Löscharbeiten voranschreiten hänge davon ab, wie schnell man die Reifen aus dem Gebäude bekomme und ob man überhaupt ins Gebäude reinkomme. Über die Warn-App NINA wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da es zu einer starken Rauchentwicklung kommt.


Probleme mit der Wasserversorgung


Neben der Schwierigkeit, an die brennenden Reifen zu kommen, gab es auch Probleme mit der Wasserversorgung, wie Jan Fischer erklärt. Zunächst hatte man eine Versorgungsleitung vom Bach Altenau gelegt. Da dieser aber nur wenig Wasser führt, musste das umliegende Hydrantennetz angezapft werden, um genügend Wasser an die Einsatzstelle zu bekommen.

Aktualisiert (11:49 Uhr):
Wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, dauerten die Löscharbeiten bis in den Vormittag hinein. Aufgrund der immensen Rauchentwicklung mussten mehrere Straßen rund um den Brandort für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Auch die Anwohner wurden aus diesem Grund aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu haben. Die Spezialisten der Polizei haben die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen. Zum entstandenen Sachschaden können derzeit keine Angaben gemacht werden. Personen sind nicht verletzt worden.


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